Spannungsüberschlag – Schwerverletzter auf Bahngelände

In der Nacht zu Mittwoch erlitt ein Heranwachsender aufgrund eines Spannungsüberschlages schwerste Brandverletzungen, nachdem er auf einen abgestellten Güterzugwaggon kletterte. Gegen 0:35 Uhr bestieg ein 18-Jähriger eigenmächtig einen Güterwaggon am Bahnhof Jüterbog. Ein Spannungsüberschlag ließ ihn etwa vier Meter in die Tiefe stürzen. Dabei zog er sich unter anderem schwerste Verbrennungen und eine Kopfverletzung zu. Seine drei Begleiter im Alter von 20 bis 22 Jahren leisteten, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, Erste Hilfe. Ein Rettungshubschrauber transportierte den verunfallten Deutschen in ein Krankenhaus. Während der Einsatzmaßnahmen war der Bahnhof Jüterbog bis kurz vor 2 Uhr gesperrt. Entsprechende Ermittlungen aufgrund des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr gegen den 18-Jährigen dauern an. Die Bundespolizei warnt - Bahnstrom ist lebensgefährlich! Die elektrischen Oberleitungen der Bahn führen eine Spannung von 15.000 Volt. Schon der Aufenthalt in der Nähe der Oberleitungen kann zu einem tödlichen Spannungsüberschlag führen. Der Zutritt zum Gleisbereich und den Bahnanlagen ist, außerhalb der zugelassenen Straßen und Wege, verboten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Berlin - Pressestelle - Schnellerstraße 139 A/ 140 12439 Berlin Telefon: 030 91144 4050 Mobil: 0175 90 23 729 Fax: 030 204 561 - 39 02 E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de