Bundespolizei stoppt Hundetransporter auf der A7, 19 Huskys in Verwahrung, Haftbefehl vollstreckt

2 weitere Medieninhalte Am 18.07.2026 gegen 08:00 Uhr befanden sich Beamte der Bundespolizeiinspektion Flensburg zur Überwachung des grenzüberschreitenden Verkehrs auf der A7. Hierbei fiel den Polizeibeamten ein weißer Ford Kastenwagen auf, den sie auf dem Parkplatz Handewitter Forst einer Kontrolle unterzogen. Dort stellte sich heraus, dass der Beifahrer, ein 61-jähriger deutscher Staatsangehöriger, mit einem Haftbefehl wegen Körperverletzung gesucht wurde. Zugleich fanden die Bundespolizisten im Innenraum des Kastenwagens 19 Huskys vor (Fotos). 15 davon befanden sich in Käfigen, zwei im Laderaum und weitere zwei im vorderen Fußraum des Beifahrers. Darüber hinaus bestand für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz, ferner zeigte es technische Defekte auf, welche eine Weiterfahrt ausschlossen. Da hierdurch die Transportmöglichkeit für die 19 Hunde weggefallen war, wurde das Veterinäramt des Kreises Schleswig-Flensburg an der Kontrolle beteiligt. Schließlich wurde auf eine vorläufige Sicherstellung der Hunde entschieden, um deren Wohl nicht zu gefährden. Die Bundespolizisten führten den 61-Jährigen der Bundespolizeiinspektion Flensburg zu. Seine Mutter zahlte nach telefonischer Kontaktaufnahme durch ihren Sohn den geforderten Betrag von knapp 1000 Euro inklusive Verwaltungsgebühren bei einer nordrhein-westfälischen Polizeidienststelle ein, so dass ihm der Antritt einer 15-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe erspart blieb. Gegen die beiden Hundehalter wurden diverse Verfahren eingeleitet. Unter anderem handelt es sich hierbei um Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, die Tierschutztransportverordnung und das Tiergesundheitsgesetz. Im Anschluss wurden beide wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Hunde verbleiben jedoch vorerst in der Obhut des Tierheimes, bis die weitere Verfahrensweise geklärt ist. Weitere Angaben können zum jetzigen Zeitpunkt nicht getätigt werden. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Thomas Hippler E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .