Aggressiver Fahrgast löst außerplanmäßigen Halt eines ICE am Bahnhof Ludwigslust aus

Die Deutsche Bahn AG informierte die Bundespolizeiinspektion Rostock am gestrigen Abend über eine aggressive Person im ICE 2900 auf der Bahnstrecke Berlin Richtung Hamburg. Aufgrund des Verhaltens der Person hielt der ICE außerplanmäßig am Bahnhof Ludwigslust. Kräfte der Polizeiinspektion Ludwigslust verlegten mit Sonder- und Wegerechten zum Bahnhof Ludwigslust und führten die ersten polizeilichen Maßnahmen durch. Anschließend übergaben sie den 36-jährigen Mann vor Ort zuständigkeitshalber an die Einsatzkräfte des Bundespolizeireviers Schwerin. Nach bisherigen Erkenntnissen fiel der Mann einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG bereits kurz nach der Abfahrt des Zuges aus Berlin auf, da er keinen gültigen Fahrausweis vorlegen konnte. Der Bahnmitarbeiter stellte daraufhin eine Fahrpreisnacherhebung aus, die der Reisende nicht beglich. Bereits zu diesem Zeitpunkt sei er durch sein aufbrausendes Verhalten aufgefallen. Im weiteren Verlauf habe er bei einer weiteren Fahrpreisnacherhebung ein äußerst ungehaltenes, aggressives Auftreten sowie beleidigendes Verhalten gezeigt und den Bahnmitarbeiter mit der flachen Hand weggestoßen. Einen weiteren Mitarbeiter der Bahn habe er auch mit der flachen Hand weggestoßen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,75 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzte der Mann seine Reise in Richtung seiner Wohnanschrift fort. Zu weiteren Vorfällen kam es nicht. Aufgrund des außerplanmäßigen Halts erhielt der ICE 2900 eine Verspätung von 31 Minuten. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1d 18057 Rostock Anja Kosmalla Telefon: 0381 / 2083 - 1004 E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .