Diesel entwendet – Falsche Polizeibeamte entwenden Wertgegenstände
Diesel entwendet
Freiensteinau. Zwischen Mittwochabend (22.07.), gegen 20.30 Uhr, und Donnerstagmorgen (23.07.), gegen 9.30 Uhr, hebelten unbekannte Täter eine Scheune in der Fleschenbacher Straße auf und entwendeten Diesel aus einem dort abgestellten Traktor.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro.
Hinweise bitte an die Polizei Lauterbach unter der Telefonnummer 06641/971-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de melden.
Falsche Polizeibeamte entwenden Wertgegenstände
Kirtorf. Am Donnerstag (23.07.), gegen 14 Uhr, riefen Unbekannte eine 76-jährige Seniorin aus Heimertshausen an und gaben sich als falsche Polizeibeamte aus. Die dreisten Täter redeten der Dame ein, dass ihre Wertgegenstände in Gefahr seien und deshalb zwei Polizisten diese abholen und in Sicherheit bringen wollen würden. Wenig später erschienen zwei unbekannte männliche Personen an der Wohnanschrift der 76-Jährigen und gaben sich mit falschen Ausweisdokumenten als Polizeibeamte aus. Anschließend nahmen die beiden Langfinger mehrere Wertgegenstände an sich und entfernten sich in unbekannte Richtung.
Die beiden unbekannten Täter können wie folgt beschrieben werden:
Unbekannter Täter 1: männlich, circa 170 Zentimeter groß, circa 35 Jahre alt, kurze dunkle Haare, dunkler 3-Tage-Bart, kräftige Statur, trug ein dunkelblaues Sweatshirt und eine dunkle Hose.
Unbekannter Täter 2: männlich, circa 175 bis 180 Zentimeter groß, circa 20 Jahre alt, kurze lockige Haare, schlanke Statur, schlechte Deutschkenntnisse.
Hinweise bitte an die Polizei Alsfeld unter der Telefonnummer 06631/974-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de melden.
Bei der Masche der sogenannten "Falschen Polizeibeamten" ruft meist eine Rufnummer mit örtlicher Vorwahl, manchmal sogar dem ersten Anschein nach die 110, an und der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter einer örtlichen Dienststelle vor. Jedoch kann die Notrufnummer 110 nur angerufen werden und sollte daher nicht auf dem Display des Telefons erscheinen. Mittels sogenanntem "Call-ID-Spoofing" können Betrüger jedoch tatsächlich jede frei gewählte Rufnummer auf dem Telefondisplay ihrer Opfer anzeigen lassen. Erste Zweifel an der Identität des betrügerischen Anrufers werden so bereits ausgeräumt.
Die dreiste Betrüger teilen dann einen Sachverhalt mit, der bei den Angerufenen oftmals große Sorge auslöst: Einbrecher seien in der Nachbarschaft unterwegs oder ein Angehöriger sei nach einem Verkehrsunfall festgenommen worden. Das Ziel der Betrüger ist jedoch immer dasselbe: In äußerst geschickt geführten Telefongesprächen versuchen sie ihre Opfer dazu zu bringen, Wertsachen und Geld zusammenzutragen und an vereinbarten Örtlichkeiten abzulegen oder zu übergeben.
Sobald die Vermögenswerte greifbar und ein Ablage- oder Übergabeort vereinbart wurde, kommt eine Person persönlich vorbei, um die Wertgegenstände abzuholen.
Ihre Polizei warnt:
Trickbetrug ist vielfältig.
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst
mit Namen vorstellt oder als Polizeibeamter beziehungsweise
Person der Justiz ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen.
- Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr
Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
- Rufen Sie die Polizei an.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte
Personen.(Lukas Rech)
Kontakt:
Polizeipräsidium Osthessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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