Flügel einer Windkraftanlage aus der Nordsee geborgen

2 weitere Medieninhalte Am vergangenen Freitag wurde die Bundespolizei über ein abgebrochenes Rotorblatt einer Windkraftanlage zwischen den Windparks "EnBW Hohe See" und "EnBW He Dreiht" informiert. Eine Bergung durch eigene Arbeitsschiffe vor Ort war zuvor erfolglos geblieben. Daraufhin verlegte das Einsatzschiff BP83 BAD DÜBEN nach Rücksprache mit der zuständigen Wasserstraßenschifffahrtsverwaltung (WSV) zu der bekannten Position, um das Rotorblatt zu sichern und den Schiffsverkehr vor Ort umzuleiten. Bei dem im Wasser treibenden Objekt handelte es sich um einen 20 Meter langen und zwei Meter breiten GFK-Flügel einer Windkraftanlage. Aufgrund seiner Größe und Beschaffenheit stellte es ein erhebliches Risiko für die Seeschifffahrt dar. Zudem trieb der Flügel nur knapp unter der Wasseroberfläche und war somit schwer erkennbar. Das Rotorblatt wurde zunächst durch ein Kontrollboot zum Einsatzschiff geschleppt und anschließend über die Heckwanne auf das Hauptdeck gezogen. Dabei wurde dieses mehrmals mit einer Säge in Teilstücke zerlegt, um in der gesamten Länge an Bord gezogen zu werden. Die Teile des Rotorblattes wurden am Sonntag in Cuxhaven mit einem Kran an Land verbracht. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven Calvin Janovsky-Lauscher Telefon: 04721/7074 - 1011 E-Mail: presse.cuxhaven@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .