Körperliche Auseinandersetzung und Bedrohung mit Messer im Rostocker Hauptbahnhof
Nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit anschließender Bedrohung durch ein Messer ermittelt die Bundespolizeiinspektion Rostock gegen eine 59-jährige Frau und einen 33-jährigen Mann.
Heute Morgen um 04:10 Uhr informierte ein Mitarbeiter der DB Sicherheit die Bundespolizei über eine Person, die im Rostocker Hauptbahnhof einen Reisenden mit einem Messer bedroht haben soll. Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock verlegten umgehend zum Ereignisort.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten eine 59-jährige deutsche Frau und ein 33-jähriger deutscher Mann zunächst in einen verbalen Streit. Im Verlauf soll der 33-Jährige die Frau zu Boden gestoßen und ihr gegen den Kopf geschlagen haben. Daraufhin habe die 59-Jährige ein Küchenmesser gezogen und den Mann bedroht.
Die Bundespolizei stellte die Identität beider Beteiligten fest, sicherte das Küchenmesser und leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie der Bedrohung ein. Gegen die 59-Jährige fertigten die Einsatzkräfte zudem eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs, da für sie bereits ein Hausverbot für den Rostocker Hauptbahnhof besteht.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte beide Beteiligten. Die Ermittlungen dauern an.
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