Falsche Kriminalpolizisten erbeuten Geld und Schmuck
Eine 83-jährige Ennepetalerin wurde am 31.07.2026 gegen 20.30 Uhr um Schmuck, Bargeld und ihre EC-Karte betrogen. Falsche Polizeibeamte hatten ihr gegenüber in mehreren Telefonaten vorgetäuscht, ihre Wertsachen vor einer angeblich bevorstehenden Einbruchsserie sichern zu müssen. So konnten die Täter die Geschädigte derart verängstigen, dass sie schließlich bereit war, einem der Täter an ihrer Wohnung sämtliche Wertsachen aus auszuhändigen. Darunter war auch eine EC-Karte samt PIN-Nummer. Der Abholer, der sich ebenfalls als angeblicher Mitarbeiter des Landeskriminalamtes vorstellte, durchsuchte im Beisein der Geschädigten ihre Wohnung nach weiterer Beute, während die Geschädigte mit einem angeblichen Kollegen des Täters telefonierte.
Unter dem Vorwand, die Wertsachen an seinem Fahrzeug dokumentieren zu müssen, verließ der Abholer die Wohnung und konnte so mit der Beute flüchten.
Als die Geschädigte auch am Folgetag nichts mehr von den angeblichen Polizisten hörte, wurde sie misstrauisch und wählte den Notruf. Erst während des Gesprächs mit der Polizei wurde ihr klar, dass es sich um einen Betrug durch einen sogenannten "Schockanruf" und keine echten Kriminalpolizisten gehandelt hatte.
Die Polizei macht an dieser Stelle noch einmal deutlich:
Polizei und Justiz werden Sie niemals zur Herausgabe von Wertgegenständen oder geheimer PIN-Nummern auffordern. Übergeben Sie diese niemals an Unbekannte. Sollte ein Anrufer Geld oder Wertsachen verlangen, legen Sie auf. Vergewissern Sie sich, dass das Telefonat wirklich beendet ist und besprechen Sie den Vorfall sofort mit Ihnen vertrauten Personen. Informieren Sie außerdem immer die Polizei. (ASC)
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