Nackte Frau beging diverse Straftaten und leistete Widerstand bei Festnahme

Am Samstagmorgen (01.08.2026), gegen 08:00 Uhr, meldeten mehrere Personen per Notruf eine nackte Frau, welche im Nürnberger Süden Fahrzeuge beschädigen solle und zudem an den Händen bluten würde. Ein weiterer Zeuge teilte mit, dass die Frau durch Unbeteiligte am Nelson-Mandela-Platz festgehalten werde. Gegenüber einer Streife der Bundespolizei zeigte sich die tatsächlich nackte Frau (39, deutsch) unmittelbar aggressiv und griff die Beamten an. Sie versuchte unter anderem einem Polizisten (31) mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Im Anschluss rannte die 39-Jährige nackt in das Bahnhofsgebäude. Auf Grund eines dort stattfindenden erneuten Angriffs setzten die Beamten nun Pfefferspray gegen die Frau ein und brachten sie zu Boden. Durch die Widerstandshandlungen verletzten sich zwei Beamte (31, 23) in Form von Schürfwunden bzw. Kratzern leicht. Auf Grund eines mutmaßlichen Blutkontakts zwischen der Beschuldigten und einem der Beamten, musste dieser für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Frau im Vorfeld der Festnahme bereits diverse Straftaten begangen hatte: Kurz vor 08:00 Uhr ging sie in der Peter-Henlein-Straße ein dort geparktes Fahrzeug an, wodurch die Windschutzscheibe beschädigt wurde. Der Geschädigte (42) bemerkte dies, verfolgte die Beschuldigte bis zum Nelson-Mandela-Platz und versuchte sie festzuhalten. Hierbei schlug und trat diese ihr Gegenüber, wodurch dieser leichte Verletzungen erlitt. Am Nelson-Mandela-Platz stieg die 39-Jährige in einen Bus der VAG, nahm dort das Handy des Busfahrers gegen dessen Willen an sich und warf es zu Boden. Hierdurch entstand Sachschaden von rund 250 Euro. An derselben Örtlichkeit traf die Beschuldigte zudem auf einen weiteren unbeteiligten Mann (40), welchem sie unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf schlug. Nach der erfolgten Festnahme im Bahnhofsgelände zogen die Beamten den Rettungsdienst hinzu, der die Frau - in erster Linie auf Grund des Pfeffersprayeinsatzes - untersuchte. Hier wurden weitere Auffälligkeiten, welche mutmaßlich durch einen Betäubungsmittelkonsum hervorgerufen worden sein könnten, festgestellt, woraufhin die 39-Jährige ins Krankenhaus gebracht wurde. Hier führte ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durch. Im Zuge der Untersuchung wurde eine Verletzung an der Hand festgestellt, welche eine Operation nach sich zog. Die genauen Hintergründe des Handelns sind derzeit noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen, welche durch die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd geführt werden. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren, u.a. wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands bzw. tätlichen Angriffs auf Polizeibeamten gegen die 39-Jährige ein. Erstellt durch: Janine Mendel Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mittelfranken Präsidialbüro - Pressestelle Jakobsplatz 5 D-90402 Nürnberg E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de Erreichbarkeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 16:00 Uhr Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr Sonntag 11:00 bis 14:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Außerhalb der Bürozeiten: Telefon: +49 (0)911 2112 1553 Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet: