Sechsjähriger erhält Trösteteddy nach Hundebiss von der Polizei
Am Samstag, dem 1. August 2026, wurde die Polizei um 13:45 Uhr in die Rathenaustraße in Ahlbeck gerufen weil dort ein Hund einen sechsjährigen Jungen gebissen haben soll.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wollte eine Familie aus Berlin ein Geschäft in der Rathenaustraße betreten, als sie an einem vor dem Geschäft sitzenden 64-jährigen Mann aus Baden-Württemberg mit seinem Hund vorbeiging. Dabei soll dessen Hund nach dem sechsjährigen Jungen geschnappt und ihn gebissen haben.
Die Mutter des Kindes sprach den Hundehalter anschließend an, um den Vorfall zu klären und die Personalien sowie Versicherungsdaten zu erhalten. Der Mann reagierte nach bisherigen Erkenntnissen abweisend und wollte den Ort verlassen. Daraufhin entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung, woraufhin die Mutter die Polizei verständigte.
Der sechsjährige Junge wurde durch eine Rettungswagenbesatzung vor Ort medizinisch versorgt. Eine weitergehende Behandlung im Krankenhaus war nicht erforderlich. Die eingesetzten Polizeibeamten übergaben dem Jungen zudem einen Trösteteddy.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen. Darüber hinaus wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Verstoßes gegen die Hundehalterverordnung gefertigt.
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