Räuberische Erpressung am Regensburger Hauptbahnhof – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
REGENSBURG. Am Samstag, 1. August 2026, kam es in den frühen Morgenstunden im Bereich des „Peterskircherls“ am Regensburger Hauptbahnhof zu einer räuberischen Erpressung zum Nachteil eines 38-jährigen Mannes. Ein 48-jähriger Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen und befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Sachbearbeitung übernommen und ermittelt.
Ein 38-jähriger türkischer Staatsangehöriger hielt sich am Samstag, 1. August 2026, gegen 02.30 Uhr, im Bereich des „Peterskircherls“ am Regensburger Hauptbahnhof auf, als er von einem ihm unbekannten Mann und dessen weiblicher Begleitung angesprochen wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verwickelte das Pärchen den 38-Jährigen zunächst in ein Gespräch. Im weiteren Verlauf zerbrach der 48-jährige staatenlose Mann eine Bierflasche, bedrohte den Geschädigten damit und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der 38-Jährige übergab daraufhin einen Geldbetrag im zweistelligen Eurobereich. Die weibliche Begleitung war nach aktuellem Ermittlungsstand nicht an der Tatausführung beteiligt und kommt bislang als Zeugin in Betracht. Anschließend entfernten sich der Tatverdächtige und seine Begleiterin in unbekannte Richtung. Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen konnten Aufzeichnungen der Videoüberwachung im Bahnhofsbereich ausgewertet werden. Aufgrund dieser Aufnahmen erkannten Polizeibeamte der Zivilen Einsatzgruppe der Zentralen Einsatzdienste den 48-jährigen Tatverdächtigen während einer Streifenfahrt wieder und nahmen ihn vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der 48-Jährige dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung. Der Tatverdächtige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Kriminalpolizei Regensburg bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur bislang unbekannten weiblichen Begleitung des Tatverdächtigen machen können, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Veröffentlicht am 3. August um 14.14 Uhr