BPOL NRW: Falscher Polizist im Dortmunder Hauptbahnhof – Bundespolizei ermittelt und findet gefährlichen Gegenstand
Am 4. August kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Essener Hauptbahnhof. Einer der beiden gab vor, Polizist zu sein. Die Beamten nahmen den falschen Polizisten fest und fanden einen gefährlichen Gegenstand bei ihm.
Gegen 11:40 Uhr meldete sich ein 23-jähriger türkischer Staatsangehöriger bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof Essen. Er gab an, dass er von einem Mann auf einer Rolltreppe in den Rücken gestoßen worden sei. Dabei habe der Mann angegeben, Polizist zu sein.
Die Einsatzkräfte trafen den deutschen Staatsangehörigen an und kontrollierten ihn. Er sprach die Einsatzkräfte umgehend an und gab erneut an, Polizeibeamter zu sein, und forderte sie auf, ihm Respekt zu zeigen. Zwischenzeitlich gab er zudem an, Angehöriger der französischen Polizei zu sein. Diese Behauptungen wiederholte der 31-Jährige mehrfach. Er konnte jedoch keinen Dienstausweis vorlegen und machte auch keine glaubhaften Angaben zu seiner Zugehörigkeit zu einer Polizeibehörde.
Die Beamten belehrten den Wohnungslosen, der sich anschließend nicht weiter zur Sache äußerte.
Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten einen zugriffsbereiten Schlagstock, den sie umgehend beschlagnahmten. Gegen den Deutschen lag zudem ein gültiges Waffenverbot vor.
Da der Mann keine Reiseabsichten hatte, erteilten ihm die Bundespolizisten einen Platzverweis für den Essener Hauptbahnhof.
Dem kam er nach, beleidigte die Beamten jedoch noch beim Verlassen des Bahnhofs.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung, Amtsanmaßung, Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie Beleidigung.
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