BPOLI MD: Widerstand und Körperverletzung – Bundespolizei ermittelt gegen 35-Jährigen
Am Dienstag, den 4. August 2026 fiel einer Streife der Bundespolizei in den Morgenstunden im Hauptbahnhof Dessau ein Mann auf, der nach Betreten des Gebäudes die Beamten wahrnahm, unvermittelt lautstark und in einem gegen die Beamten verächtlichen Ton herumschrie. Im Rahmen der polizeilichen Kontrolle trat der 35-Jährige dabei alkoholisiert, weiterhin überlaut gegenüber den Einsatzkräften auf und verweigerte zunächst Angaben zu seinen Personalien. Nach Bekanntgabe der Mitnahme zur Dienststelle sperrte er sich gegen die Maßnahme, ließ sich mehrfach zu Boden fallen und leistete Widerstand. Erst nach dem Anlegen von Handfesseln beruhigte sich der Deutsche und gab seine Personalien an. Ein Atemalkoholtest ergab 2,89 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Nur etwa zwei Stunden später soll selbige Person während einer Zugfahrt von Dessau nach Halle (Saale) einem Mitreisenden mit einer Geldbörse gegen des-sen Gesicht geschlagen haben, nachdem dieser ihn gebeten hatte, sich ruhiger zu verhalten. Der Geschädigte und seine Begleiterin meldeten den Vorfall im Bundespolizeirevier Halle (Saale) und gaben eine detaillierte Personenbeschreibung an, sodass auch dieser Sachverhalt dem Tatverdächtigen zugeordnet werden konnte. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ein.
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