BPOL NRW: Aggressives Betteln führt in die JVA – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl
Am 6. August drohte eine Frau am Dortmunder Hauptbahnhof einem Jugendlichen Gewalt an. Die alarmierten Bundespolizisten entdeckten anschließend einen offenen Haftbefehl.
Gegen 18:20 Uhr wendete sich ein 16-Jähriger an eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Dortmund. Der Deutsche gab an, dass er zuvor von einer Frau nach Geld gefragt wurde. Als er angab, dass er kein Geld für sie hätte, habe sie gedroht, dass sie ihn schlagen würde, wenn er ihr kein Geld gebe.
Die Bundespolizisten trafen die rumänische Staatsangehörige an und belehrten sie. Die 32-Jährige machte keine Angaben zum Sachverhalt.
Eine Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass die Frau einen offenen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hagen hat. Das Amtsgericht Hagen verurteilte Sie wegen Erschleichens von Leistungen in zwei Fällen zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.640 Euro (zuzüglich 88 Euro Kosten) oder ersatzweise zu 44 Tagen Haft. Die Beamten verhafteten die Wohnungslose daraufhin. Da sie angab, dass sie die erforderliche Summe nicht begleichen könne, überstellten die Beamten sie im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen an eine Justizvollzugsanstalt und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung ein.
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