BPOLD FRA: Bundespolizei schiebt Ivorer am Flughafen Frankfurt am Main ab

Am 6. August reiste ein 28-jähriger Ivorer von Mailand nach Frankfurt am Main. Doch seine Reise sollte bereits am Flughafen enden, da er unerlaubt nach Deutschland eingereist ist. Zudem suchte ihn die Staatsanwaltschaft Hildesheim zur Vermögensabschöpfung. Der Mann zeigte bei seiner Ankunft zwar eine Duldung vor, die normalerweise einen Aufenthalt legalisieren würden, doch diese war aufgrund seiner vorherigen Ausreise erloschen. Der Ivorer kam erstmals im November 2016 in das Bundesgebiet und stellte einen Asylantrag. Dieser wurde im Juli 2025 unanfechtbar abgelehnt. Da der 28-Jährige keine nennenswerten Vermögenswerte mit sich führte, entfiel die Abschöpfung. Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein und verfügten ein auf zwei Jahre befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen den Ivorer. Es folgte die Abschiebung des Mannes nach Abidjan/Côte d´Ivoire. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Dennis Grabs E-Mail: presse.flughafen.fra@polizei.bund.de