Mutmaßlicher Einsatz einer Schreckschusswaffe: Busfahrer erlitt Schock – Kriminalpolizei sucht Zeugen

(lei) Nach einem Vorfall am Donnerstagabend in der Germanenstraße hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen der Beamten war ein Linienbus gegen 18 Uhr an der Weiterfahrt gehindert worden, da ein Auto offenbar die Fahrbahn blockierte. Als der 53 Jahre alte Busfahrer und ein 65-jähriger Fahrgast den Bus verließen, um die Fahrerin zum Weiterfahren zu bewegen, stieg der 20-jährige Beifahrer des Wagens aus. Dieser soll anschließend aus kurzer Entfernung mit einer Schreckschusswaffe einen Schuss in Richtung des Busfahrers abgegeben haben. Der 53-Jährige erlitt hierdurch einen Schock und musste anschließend behandelt werden. Der Tatverdächtige wurde von alarmierten Polizeikräften vorläufig festgenommen und für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf eine Dienststelle gebracht. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Revolver mit PTB-Kennzeichnung, stellten die Beamten in dem Fahrzeug sicher. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zu den Hintergründen des Geschehens dauern an. Da sich zum Tatzeitpunkt mehrere Fahrgäste in dem Linienbus sowie weitere Passanten im Bereich eines gegenüberliegenden Supermarktes aufhielten, bittet die Kriminalpolizei Hanau mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südosthessen - Pressestelle - Spessartring 61 63071 Offenbach am Main Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer) Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745 Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806 Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109 Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309 Fax: 0611 / 32766-5014 E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de