Fall 2 von 2: Tatverdächtiger nach mutmaßlichem Rucksackdiebstahl durch Bundespolizei vorläufig festgenommen
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll es am 8. August 2026 gegen 1:50 Uhr zu einem Rucksackdiebstahl vor einem Schnellrestaurant auf dem Südsteg des Hamburger Hauptbahnhofs gekommen sein.
Ein 30-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger soll seinen Reisekoffer und darauf seinen Rucksack während des Bestellvorgangs hinter sich abgestellt haben.
Als er sich nach seinen Gepäckstücken umsah, stellte er das Fehlen seines Rucksacks fest, in dem sich unter anderem ein Laptop und eine hochwertige Sonnenbrille befanden.
Er erstattete umgehend im Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof Strafanzeige wegen des Verdachts des Diebstahls.
Die Beamten werteten die Videoaufzeichnungen entsprechender Kameras aus und stellten die Tat fest.
Parallel dazu erschien ein Mitarbeiter der DB Sicherheit im Bundespolizeirevier und gab an, dass eine männliche Person einen Rucksack im Wartehäuschen auf dem Bahnsteig zu den Gleisen 11/12 auffällig durchsucht habe.
Eine sofort eingesetzte Streife der Bundespolizei fahndete daraufhin nach dem Tatverdächtigen und nahm den 19-jährigen algerischen Staatsangehörigen auf dem Südsteg vorläufig fest.
Er führte das Diebesgut im Wert von etwa 1.500 Euro noch mit sich. Die Bundespolizisten stellten es zunächst sicher und übergaben es im weiteren Verlauf dem Eigentümer.
Der Tatverdächtige wurde zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt.
Nach Abschluss der Maßnahmen musste er mangels Haftgründen entlassen werden.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.
RH
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