Melle: 33-Jähriger von Klapperschlange gebissen – Hubschrauber fliegt Gegengift ein
Nach einem Klapperschlangen-Biss musste am Wochenende ein 33-jähriger Mann aus Melle mit einer lebensgefährlichen Vergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann am Freitagmorgen gegen 5.50 Uhr in seiner Wohnung die Klapperschlange gefüttert. Dabei habe das Tier zugebissen. Nach der Aufnahme im Krankenhaus musste zur weiteren Behandlung des 33-Jährigen mittels Hubschrauber ein Gegengift eingeflogen werden.
Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass der Meller neben der Klapperschlange auch noch eine Vogelspinne in seiner Wohnung gehalten hat. Mitarbeiter des Veterinäramts des Landkreises Osnabrück haben noch am Freitag die festgestellten Tiere entfernt und in Obhut genommen. Die weiteren Ermittlungen, auch in tierschutz- und artenschutzrechtlicher Hinsicht, dauern an.
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Stefan Alberti
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