Vorsicht vor Taschendieben

Einer 77-jährigen Altenaerin wurde am Samstagmorgen beim Einkaufen die Geldbörse gestohlen. Kurz vor 10 Uhr hatte sie den Discounter in der Bahnhofstraße betreten und ihren Rucksack mitsamt Geldbörse in den Einkaufswagen gestellt. An der Kasse bemerkte sie, dass ihre Geldbörse weg war. Auch eine Suche zu Hause blieb ohne Erfolg, so dass die Frau von einem Diebstahl ausgeht. Am Nachmittag erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Die warnt immer wieder vor Taschendieben, die insbesondere in den heimischen Discountern nach ihren meist älteren Opfern Ausschau halten. Im Märkischen Kreis passieren fast jeden Tag mehrere solcher Diebstähle. Deshalb sollten überall dort, wo sich viele Menschen aufhalten, Wertsachen möglichst dicht am Körper getragen werden. Der Einkaufswagen ist der schlechteste Aufbewahrungsort. Doch geschickte Langfinger greifen auch in Außentaschen von Jacken oder in Gesäßtaschen. Keinesfalls darf die PIN der Bankkarte(n) mit ins Portemonnaie. Damit gehen die Diebe zum nächsten Geldautomaten, bevor ihre Opfer überhaupt bemerkt haben, dass sie bestohlen wurden. Ist es passiert, sollten Betroffene umgehend ihre Bank- oder Kreditkarten sperren lassen und Anzeige bei erstatten. Die Polizei veranlasst eine zusätzliche KUNO-Sperrung, die den Einsatz verlorener Bankkarten im Einzelhandel verhindert. (cris) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1299 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de