BPOL NRW: Beleidigung, Widerstand und falsche Verdächtigung: Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen vorläufig fest

Am 28. August beleidigte ein Mann mehrere Bundespolizisten. Im Anschluss leistete er Widerstand gegen die Maßnahmen und beschuldigte die Beamten, ihn geschlagen zu haben. Gegen 22:40 Uhr versuchte der 27-Jährige, eine Absperrung der Bundespolizei am Haltepunkt Essen-Hügel zu umgehen. Die Absperrung war zuvor eingerichtet worden, um eine Überfüllung des Bahnsteigs aufgrund der Abreise der Teilnehmer des Seaside Beach Festivals zu verhindern. Als die Bundespolizisten den Bochumer auf sein Fehlverhalten ansprachen, beleidigte er sie direkt. Aufgrund dessen forderten die Beamten ihn auf, sich auszuweisen. Der Mann ging mit erhobenen Armen und schnellen Schritten auf die Uniformierten zu, woraufhin diese ihn zu Boden brachten. Nach erfolgter Belehrung händigte der Beschuldigte seinen Personalausweis aus. Einen angebotenen Atemalkoholtest verweigerte der Bochumer. Die Beamten entließen ihn mit einem Platzverweis, den er unmittelbar missachtete, indem er erneut versuchte, die Absperrung zu umgehen. Die Bundespolizisten ergriffen den Aggressor erneut und führten ihn zur Dienststelle am Hauptbahnhof Essen. Nach dem Anfertigen von Lichtbildern und der Abnahme der Fingerabdrücke wurde der Mann entlassen. Beim Weggehen beschuldigte der 27-Jährige mehrere Beamte, ihn geschlagen zu haben. Die Bundespolizisten sicherten die Videoaufnahmen und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Björn Dahle Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 - 1012 Mobil: +49 (0) 173/ 71 50 710 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.