BPOL NRW: Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen vorläufig fest und regt beschleunigtes Verfahren an
Am Sonntag, dem 30. August, informierte ein Mitarbeiter eines Geschäfts im Essener Hauptbahnhof die Bundespolizei über einen Ladendiebstahl. Vor Ort nahmen Bundespolizisten einen Tatverdächtigen fest. Dieser soll Schokolade im Wert von über 100 Euro entwendet haben. Ein beschleunigtes Verfahren wurde bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angeregt.
Gegen 17:00 Uhr meldete der zugleich als Ladendetektiv tätige Zeuge den Beamten den Sachverhalt. Der 34-Jährige hatte beobachtet, wie ein Mann sich 21 Tafeln Schokolade in seinen Rucksack steckte, sich dann eine Dose Bier nahm und den Kassenbereich aufsuchte. Das Getränk bezahlte der 48-Jährige, dann verließ er den Kassenbereich in Richtung Ausgang. Der Detektiv sprach den deutschen Staatsbürger daraufhin an, verständigte die Bundespolizei und bat den Tatverdächtigen, mit ihm ins Büro zu kommen.
Nach erfolgter Belehrung durch die Polizisten äußerte sich der Beschuldigte nicht zu den Tatvorwürfen, gab die Tat jedoch zu und händigte den Einsatzkräften seinen Rucksack aus. Die Bundespolizisten stellten die Waren sicher und übergaben sie den Mitarbeitern des Discounters. Den Wohnungslosen nahmen die Uniformierten vorläufig fest und führten ihn zur Dienststelle. Dort hielten sie Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft und regten ein beschleunigtes Verfahren an. Die Beamten führten den Beschuldigten daraufhin dem Polizeigewahrsam Essen zu. Von dort aus erfolgt die Vorführung vor dem zuständigen Richter.
Die Bundespolizei sicherte die Videoaufzeichnungen und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
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