Unfallflucht eines Wohnmobils durch Rettungsgasse beendet
HC/ Bielefeld- BAB 33- Schloß Holte-Stukenbrock-
Dienstagabend, 01.09.2026, stoppten couragierte Zeugen, nach einem Unfall auf der A 33, einen flüchtenden Unfallfahrer.
Nach einem Verkehrsunfall auf der A 33, zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld und Schloß Holte, bildete sich gegen 16:45 Uhr ein Stau auf der Fahrbahn in Richtung Brilon.
Gegen 17:00 Uhr bemerkte der Fahrer eines Wohnmobils, der auf dem rechten Fahrstreifen fuhr, das Stauende zwischen den Anschlussstellen Schloß Holte und Stukenbrock Senne und bremste stark ab. Daraufhin geriet sein Fahrzeug ins Schleudern, kam nach links von seinem Fahrstreifen ab und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug prallte von dort ab, rutschte nach rechts und stieß dort gegen den auf dem rechten Fahrstreifen befindlichen VW Passat eines 35-Jährigen aus Bad Driburg.
Der 55-jährige Fahrer des Fiat Ducato Wohnmobils aus Italien setzte anschließend, trotz des Unfalls, seine Fahrt fort und flüchtete durch die Rettungsgasse. Zwei Zeugen nahmen unabhängig voneinander die Verfolgung auf und konnten den Flüchtenden, unter anderem mit Hupen, schließlich zum Anhalten bewegen.
Gegenüber den Streifenbeamten der Autobahnpolizei gab der 55-Jährige an, er sei weitergefahren um nicht mittig auf der Fahrbahn anzuhalten. Am nächsten Rasthof hätte er anhalten und sich kümmern wollen.
Während der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass für das Wohnmobil keine reguläre Zulassung vorlag und somit nicht feststeht, ob das Fahrzeug versichert ist. Strafanzeigen wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs, Fahren ohne Zulassung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurden eingeleitet. Dem 55-Jährigen wurde die Weiterfahrt mit seinem Wohnmobil untersagt und er musste 900 Euro Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens bezahlen.
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