Zwei Schülerinnen mutmaßlich durch Reizgas verletzt: Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Großalmerode (Werra-Meißner-Kreis): Wegen einer Körperverletzung, mutmaßlich mit einem Reizstoffsprühgerät, wurden Beamte der Polizeistation Hessisch Lichtenau am gestrigen Montagmittag zu einer Schule in Großalmerode gerufen. Wie die Beamten berichten, waren bereits am Vormittag gegen 10:50 Uhr zwei 14-jährige Schülerinnen leicht verletzt worden, da in einer Pause an der Bushaltestelle neben der Schule Reizgas versprüht worden war. Beide Mädchen klagten über Reizungen der Augen und der Atemwege, weshalb sie von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt wurden und sich in ärztliche Behandlung begaben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand steht ein jugendlicher Schüler im Verdacht, das Reizgas, möglicherweise Pfefferspray, an der Bushaltestelle versprüht zu haben. Das genutzte Spray konnte bislang nicht aufgefunden werden. Gegen den betreffenden Schüler wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Die Ermittlungen, insbesondere ob weitere Schüler getroffen und verletzt wurden, dauern an. Rückfragen bitte an: Ulrike Schaake Pressesprecherin Tel. 0561-910 1020 Polizeipräsidium Nordhessen Grüner Weg 33 34117 Kassel Pressestelle Telefon: +49 561 910 1020 bis 23 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de Außerhalb der Regelarbeitszeit Polizeiführer vom Dienst (PvD) Telefon: +49 561-910-0 E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de