Seniorin um Armband gebracht: Polizei warnt vor Betrügern
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis ermittelt derzeit nach zwei unbekannten Tätern. Dem Duo wird vorgeworfen, am Freitag (18. September) in Frechen eine Seniorin (75) beraubt zu haben. Dabei erbeuteten die Täter ein Armband. Der männliche Tatverdächtige wird als etwa 35 Jahre alt beschrieben. Er soll schwarze, lockige Haare haben. Die Täterin soll hinter dem Fahrersitz gesessen haben. Sie wird ebenfalls auf etwa 35 Jahre geschätzt und soll braune Haare haben, die streng nach hinten gekämmt waren. Zudem soll sie markante, braune Augenbrauen haben. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen silbernen Audi mit einem Kennzeichen aus Bochum (BO) gehandelt haben.
Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 22 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen Zeugen. Hinweise zu den Tätern, dem Fahrzeug oder verdächtigen Feststellungen zur Tatzeit nehmen sie telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Nach Angaben der Geschädigten sollen die Unbekannten sie gegen 15.15 Uhr im Bereich der Einmündung von Friedenstraße und Bartmannstraße aus dem silbernen Audi heraus angesprochen haben. Die Täter hätten sie gefragt, wie man zu einem Krankenhaus komme.
Nachdem die 75-Jährige die Frage beantwortet habe, soll die Täterin ihre Handgelenke ergriffen haben. Gleichzeitig hätte sie der Seniorin Schmuck in die Hände gedrückt. Die Geschädigte habe die Unbekannte daraufhin mehrfach lautstark aufgefordert, sie nicht anzufassen. Erst nach einiger Zeit hätte die Täterin von ihr abgelassen und das Duo sei davongefahren.
Zu Hause stellte die Seniorin schließlich fest, dass ihr Armband fehlte. Sie erstatte Anzeige auf einer Polizeiwache.
Präventionshinweise der Polizei:
- Seien Sie misstrauisch, wenn Fremde Sie auf der Straße
unvermittelt ansprechen und körperliche Nähe suchen.
- Lassen Sie sich durch angebliche Notlagen oder angebliche
Dankbarkeitsgesten nicht ablenken oder unter Druck setzen.
- Wenden Sie sich im Verdachtsfall oder bei Auftreten solcher
Maschen sofort an die Polizei über den Notruf 110. (nf)Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
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