BPOLI MD: 49-Jähriger verhält sich unflätig und begeht Vielzahl an Verstößen

Am Dienstag, den 22. September 2026 informierte ein eingesetzter Triebfahrzeugführer um 04:10 Uhr die Bundespolizei über eine männliche Person am Hauptbahnhof Magdeburg. Nach ersten Erkenntnissen überquerte der Mann unbefugt die Bahngleise von Bahnsteig 6 zu 7, nahm Schottersteine aus dem Gleisbett und trat mit seinem Schuh gegen einen Regionalexpress. Für den Mitteilenden erweckte es den Ein-druck, als wollte der Mann die Steine anschließend gegen jenen Zug werfen. Der Lokführer forderte ihn auf, sein Vorhaben zu unterlassen. Dem kam er nach, beleidigte den Lokführer jedoch anschließend mit ehrverletzenden Worten. Die verständigten Bundespolizisten nahmen sich dem Sachverhalt unverzüglich an und konnten den 49-Jährigen, dank der zuvor erhaltenen Personenbeschreibung, feststellen, kontrollieren und strafprozessuale Maßnahmen gegen ihn einleiten. Keine fünf Stunden später wurde im Rahmen der Kameraüberwachung wahrgenommen, wie selbiger Mann seine Hose auf einem Bahnsteig runtergezogen hat, wiederholt die Bahngleise unerlaubt betrat und diese überschritt. Anschließend ging er in einen bereitstehenden Zug, kam kurze Zeit später aus diesem heraus, zog seine Hose erneut runter, manipulierte an seinem Geschlechtsteil und schmiss im Weiteren eine kleine Glasflasche gegen die Bahn. Verständigte Beamte stellten den Tatverdächtigen im Personentunnel des Hauptbahnhofes Magdeburg. Es erfolgte seine Mitnahme in die nahegelegenen Räumlichkeiten der Bundespolizei. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die Einsatzkräfte wiederholt mit ehrverletzenden Worten. Der deutsche Staats-angehörige zeigte im Gewahrsamsbereich zweimal den verbotenen Hitlergruß, entkleidete sich mehrfach, wurde zunehmend aggressiv und urinierte in die Zelle. Gegen den 49-Jährigen wurden Anzeigen wegen Verstößen nach dem Strafgesetzbuch, Ordnungswidrigkeitengesetz und der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung gefertigt. Zudem erhielt er ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Magdeburg für die Dauer von zwei Jahren. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de X: @bpol_pir