(Bärenthal / Fridingen an der Donau, Lkr. Tuttlingen) – 31-Jähriger nach mehreren Straftaten und Flucht festgenommen (23./24.09.2026)

Nach mehreren Straftaten im Raum Tuttlingen und wiederholten Fluchten vor der Polizei ist ein 31-jähriger Mann in der Nacht auf Donnerstag bei Bärenthal festgenommen worden. Der rumänische Staatsangehörige steht im Verdacht, im Verlauf des Mittwochs und auch an den Tagen zuvor mehrere Körperverletzungs- und Verkehrsdelikte in Tuttlingen und Umgebung begangen zu haben. Dabei sei er mit einem nicht zugelassenen Auto unterwegs gewesen. Zudem besitzt der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Nachdem es gegen 19 Uhr in Fridingen an der Donau erneut zu einer Körperverletzung gekommen sei, fahndeten mehrere Polizisten nach dem 31-Jährigen. Gegen 19:45 Uhr stellten Einsatzkräfte das Auto im Rahmen der Fahndung auf einem Parkplatz an der L440 zwischen Fridingen und Bärenthal fest. Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, fuhr er mit seinem Wagen gegen den Streifenwagen und flüchtete erneut. Beim anschließenden Wenden des Streifenwagens kam es zu einem leichten Zusammenstoß mit einem zufällig vorbeifahrenden Radfahrer auf dem Radweg. Der Mann stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Eine umfangreiche Fahndung nach dem Flüchtigen, bei dem auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, verlief zunächst ohne Erfolg. Gegen 02:30 Uhr konnten Polizeibeamte den 31-Jährigen schließlich schlafend in dem Auto an einem Waldweg bei Bärenthal feststellen. Nachdem weitere Einsatzkräfte hinzugezogen wurden, sollte der Mann in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und versuchte erneut mit dem Wagen zu flüchten. Die Polizeibeamten verhinderten die weitere Flucht und nahmen den 31-Jährigen vorläufig fest. Bei der Festnahme erlitt der Mann leichte Verletzungen. Eine Polizeibeamtin zog sich durch den Einsatz von Pfefferspray Atemwegsreizungen zu. Gegen den 31-Jährigen laufen Ermittlungen wegen mehrerer Straftaten, im Wesentlichen Körperverletzungs- und Bedrohungsdelikte. Zudem besteht der Verdacht, dass er bei seinen Fahrten unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Medikamenten stand. Aufgrund seines Zustands soll er im Laufe des Donnerstags einer psychiatrischen Einrichtung zugeführt werden. Der Polizei sind die in den vergangenen Tagen geäußerten Sorgen aus der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem 31-Jährigen bekannt. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei darum, von privaten Fahndungsaufrufen und der Veröffentlichung personenbezogener Daten, insbesondere von Wohnanschriften oder privaten Social-Media-Profilen, abzusehen. Rückfragen bitte an: Patrick Zöller Polizeipräsidium Konstanz Durchwahl: 07531 995-1012 Telefon: 07531 995-3355 E-Mail: konstanz.pressestelle@polizei.bwl.de