Kreis Borken – Polizei zieht Bilanz nach Tempokontrollen im Kreisgebiet

105 km/h statt der maximal erlaubten 70 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Pkw über den Ahauser Damm in Gescher. Das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet. Es kommen nun erhebliche Konsequenzen auf den "Temposünder" zu. Nicht nur da: In den letzten Tagen erfassten die Mitarbeiter an 8 Stellen im Kreis Borken das Tempo von 5286 Fahrzeugen. Rund 6 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 52 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 265 Verwarngeldern und zwei Fahrverboten. Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es an folgenden Stellen: Nordkreis: Neben dem genannten Fall fuhr ein Autofahrer auf der Hermann-Ehlers-Straße in Gronau bei erlaubten 50 km/h mit 88 km/h. Südkreis: 85 km/h bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Raesfelder Straße in Borken, sowie 79km/ bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Marbecker Straße in Borken-Marbeck. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort. Kontakt für Medienvertreter: Kreispolizeibehörde Borken Sandra Biedermann (sb), Leonie Dreier (ld), Julia Hoffboll (jh), Markus Hüls (mh), Peter Lefering (pl), Thorsten Ohm (to), Ann-Christin Osterholt (ao), Johanna von Raesfeld (jr)