Seniorin mit Schockanruf um Schmuck betrogen

Die Polizei rät: Übergeben Sie keine Wertsachen an Fremde Unbekannte haben am Mittwoch (7. Oktober) eine Seniorin in Hürth-Stotzheim mit einer erfundenen Geschichte um Schmuck betrogen. Einer der Tatverdächtigen sei etwa 50 Jahre alt und circa 175 Zentimeter groß. Der Tatverdächtige habe dunkle Haare und eine Glatze im vorderen Kopfbereich. Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen Zeugen. Hinweise zum Tatverdächtigen oder zu verdächtigen Feststellungen zur Tatzeit nehmen die Ermittler telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen. Gegen 12 Uhr haben die Unbekannten bei der Geschädigten angerufen. Im Hintergrund seien Schreie zu hören gewesen. Die Anrufer hätten behauptet, die Tochter der Seniorin liege im Krankenhaus und benötige eine teure Therapie im Ausland. Im Laufe des Tages hätten die Unbekannten mehrfach angerufen und zunehmend Druck auf die Frau ausgeübt. Dabei hätten sie auch nach Schmuck gefragt. Gegen 21.15 Uhr erschien der oben beschriebene Mann an der Haustür der Geschädigten im Bereich der Decksteiner Straße. Die Seniorin übergab ihm ihren Schmuck, da dieser laut den Telefonbetrügern, den Wert schätzen und ihr den Schmuck in den kommenden Tagen wiederbringen solle. Am nächsten Morgen verständigte die Seniorin die Polizei. Polizeikräfte nahmen den Sachverhalt auf und fertigten eine Strafanzeige. Die Polizei rät: Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und bleiben Sie skeptisch. Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus. Polizeibeamte, Staatsanwälte und andere Amtsträger sowie Bankmitarbeitende oder Ärzte verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Beenden Sie das Gespräch und legen Sie selbst auf. Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an Fremde. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle. (nf) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 02271 81-3305 Fax: 02271 81-3309 Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de