Nach Schlägen und Tritten gegen 42-Jährigen in Tübingen – Tatverdächtiger wegen des Verdachts des versuchten Totschlags festgenommen – Tübingen (TÜ)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des
Polizeipräsidiums Reutlingen
Nachtrag zur Pressemitteilung vom 06.10.2026 / 11.40 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/6365806
Im Fall des am Montagabend (05.10.2026) durch Schläge und Tritte schwerverletzten 42-Jährigen verzeichnen die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen einen Ermittlungs- und Fahndungserfolg. Am Donnerstag (08.10.2026) konnte ein 33-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Der Mann befindet sich wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.
Wie bereits berichtet, hatte am Montag gegen 20.10 Uhr ein bislang Unbekannter vor der Unterführung zwischen der Steinlachallee und dem Europaplatz den 42-Jährigen durch Schläge und Tritte schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter war im Rahmen der eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen nicht mehr angetroffen worden. Nach der Einlieferung des 42-Jährigen in eine Klinik stellte sich heraus, dass der Mann erhebliche Kopfverletzungen erlitten hatte, die einer operativen Versorgung bedurften. Er befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung.
Im Zuge der nach der Tat eingeleiteten kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte rasch ein 33-Jähriger aus dem Zollernalbkreis als Tatverdächtiger identifiziert werden. Diesem dürfte der Geschädigte aus einem gemeinsamen sozialen Umfeld zumindest flüchtig bekannt sein. Nachdem sich der Tatverdacht gegen den Mann erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft Tübingen einen richterlichen Haftbefehl, der am Donnerstagmittag vollstreckt wurde. Der unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannte 33-jährige Deutsche wurde von Fahndungskräften der Kriminalpolizei im Landkreis Tübingen festgenommen und noch am selben Tag dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug, worauf der Beschuldigte, der zu den Vorwürfen schweigt, in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum Motiv sowie zum genauen Ablauf der Tat dauern an.
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