BPOLI PW – GdpD POM: Regionalexpress in Greifswald- Kollision mit einem Abfallbehälter

Sonntagabend, gegen 23:50 Uhr, informierte die Notfallleitstelle der DB AG in Berlin die Bundespolizei, dass es zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr am Haltepunkt Greifswald Süd gekommen ist. Zum Glück kam es zu keinen Personenschäden. Das Gleis Richtung Pasewalk wurde durch die Notfallleitstelle um 00:05 Uhr gesperrt. Eine Bundespolizeistreife nahm am HP Greifswald Süd die Ermittlungen auf. Die Streife stellte fest, dass durch bisher unbekannte Täter ein Abfallbehälter vom Bahnsteig gewaltsam mit Teilen des Fundaments aus der Verankerung gerissen und auf das Gleis geworfen wurde. Der herannahende Regionalexpress 3321 (Stralsund- Berlin) konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit diesem. Durch den Notfallmanager wurden Beschädigungen am Zug sowie am Schienenkörper festgestellt. Die Schadenshöhe wurde durch den Notfallmanager auf ca. 10.000,00 EUR geschätzt. Die genaue Schadenshöhe bleibt zu ermitteln. Die Bahnstrecke konnte um 00:43 Uhr wieder freigegeben werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte der Regionalexpress seine Fahrt mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 50 km/h in Richtung Pasewalk fortsetzen. Es kam bei einem Zug zu einer Verspätung von 102 Minuten. Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk ermittelt jetzt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer Dienststelle Pomellen Igor Weber Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100 Mobil: 0172-511 0961 E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .