Haupttäter zu langjähriger Haftstrafe verurteilt

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lüneburg und der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg Im Februar 2026 gelang bei einer international koordinierten Polizeiaktion der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg in Zusammenarbeit mit der litauischen Polizei in Kaunas und Vilnius ein Schlag gegen den illegalen, internationalen Handel mit gestohlenen Fahrzeugteilen. Ein dringend Tatverdächtiger Litauer (51 Jahre) konnte damals in Kaunas an seiner dortigen Wohnanschrift festgenommen werden. Zur Vorgeschichte. Zwischen 2020 und 2025 kam es in den Landkreisen Harburg und Heidekreis zu einer Serie von Teilediebstählen an hochwertigen PKW der Marken BMW, Mercedes, Porsche und Audi. Die Fahrzeuge wurden zur Nachtzeit auf den Grundstücken der Geschädigten gewaltsam geöffnet und anschließend wurden die gesuchten Fahrzeugteile vor Ort demontiert. Hierbei lag der Fokus der Täterschaft insbesondere auf Scheinwerfern, Lenkrädern, Airbags, Außenspiegeln und Multimediaeinheiten der Fahrzeuge. Die Schadenssumme der Taten aus diesem Zeitraum beläuft sich auf über 900.000 Euro. Es folgten unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Lüneburg monatelange Ermittlungen der Zentralen Kriminalinspektion. Bei der Durchsuchung des Wohnhauses im Februar dieses Jahres konnten diverse Fahrzeugteile aufgefunden werden. Der festgenommene Haupttäter wurde nach Deutschland ausgeliefert und befand sich in Untersuchungshaft. Der 51-jährige wurde am 02. Oktober vom Landgericht Lüneburg zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 6 Monaten verurteilt. In der Verhandlung zeigte er sich geständig und räumte die ihm vorgeworfenen 62 Taten ein. Rückfragen bitte an: Zentrale Kriminalinspektion Lüneburg Pressestelle Stefan Budde Telefon: 04131/6073612 E-Mail: stefan.budde@polizei.niedersachsen.de