Vermisstenfall Kerstin Lee Langley (3. Nachtrag) – Grabungen in Kadenzhofen dauern an

KADENZHOFEN, LKR. NEUMARKT I.D.OPF., SULZBACH-ROSENBERG, LKR. AMBERG-SULZBACH. Im Rahmen der Ermittlungen zum Vermisstenfall Kerstin Lee Langley haben die Sondierungsarbeiten im Bereich des Waldfriedhofs Sulzbach-Rosenberg ergeben, dass dort zunächst keine Grabungsarbeiten erforderlich sind. Die Maßnahmen an der Grabungsstätte im Bereich Kadenzhofen werden fortgesetzt. Ein Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung der dort aufgefundenen menschlichen Überreste liegt weiterhin nicht vor. Im Zuge der Ermittlungen zum seit Sommer 2007 bestehenden Vermisstenfall Kerstin Lee Langley führten Spezialisten der Spurensicherung gestern, 12. Oktober 2026, Sondierungsarbeiten an einer zweiten Örtlichkeit im Bereich des Waldfriedhofs Sulzbach-Rosenberg durch. Dabei konnte festgestellt werden, dass an dieser Örtlichkeit zunächst keine Grabungsarbeiten erforderlich sind. In diesem Bereich wurden keine menschlichen Knochen aufgefunden. Im Bereich Kadenzhofen werden die Grabungen fortgesetzt. Sowohl am heutigen Tag als auch in den kommenden Tagen sind dort weitere Maßnahmen vorgesehen. Ein Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung der in Kadenzhofen aufgefundenen menschlichen Überreste liegt den Ermittlern bislang nicht vor. Ob es sich bei den aufgefundenen Knochen um die Überreste der seit Sommer 2007 vermissten Kerstin Lee Langley handelt, ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Regensburg dauern an.