BPOL NRW: Paar streitet und bespuckt sich – 39-Jährige leistet Widerstand gegen Bundespolizisten

Am Sonntagnachmittag (18. Oktober) kam es zu einer lautstarken Streitigkeit zwischen zwei Personen am Hagener Hauptbahnhof. Wenig später beschimpfte eine Frau die Bundespolizisten und weigerte sich den Anweisungen Folge zu leisten. Gegen 16:20 Uhr informierten Passanten die Bundespolizei über eine Auseinandersetzung an einem Bahnsteig des Hauptbahnhofs Hagen. Zwei Personen sollen sich gegenseitig anspucken und schlagen sowie Reisende belästigen. Die Einsatzkräfte begaben sich unverzüglich zum Bahnsteig Gleis 3/4. Als sich die Beamten den Betroffenen näherten, spuckten diese sich gegenseitig ins Gesicht. Die Uniformierten forderten die Frau und den Mann auf, dies zu unterlassen. Dieser kamen sie nach und beruhigten sich. Die beiden polnischen Staatsangehörigen händigten ihre Identitätskarten aus. Überprüfungen ergaben, dass die 39-Jährige von der Staatsanwaltschaft Augsburg zur Ermittlung ihres Aufenthaltsortes gesucht wurde. Die Personen gaben gegenüber den Beamten an, dass sie ein Paar seien und es lediglich zu einem Streit gekommen sei. Da die Beiden Reiseabsichten (nach Dortmund Hbf) vorweisen konnten, begleiteten die Einsatzkräfte die 39-Jährige und den 40-Jährigen zum Bahnsteig zu Gleis 14. Auf der Treppe zum Personentunnel blieb die Frau plötzlich stehen. Ein Beamter forderte sie höflich in ihrer Muttersprache auf, weiterzugehen. Daraufhin schrie die Wohnungslose lautstark herum und beleidigte den Polizisten in polnischer Sprache. Einem erteilten Platzverweis kam sie nicht nach. Daraufhin ergriffen die Uniformierten ihren linken Oberarm. Kurz darauf riss sie sich los, weigerte sich den Weg fortzusetzen, hielt sich an einem Geländer fest und stemmte sich gegen die Laufrichtung. Unvermittelt ließ sie sich fallen und verschränkte ihre Arme. Zeitgleich versuchte der Lebensgefährte die polizeiliche Maßnahme zu stören. Die Bundespolizisten fesselten die Aggressorin und führten sie zur Wache. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Die Frau konnte nach einigen Stunden ihren Weg fortsetzen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Anne Rohde Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011 Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.