Streit um Parkgebühr – Mann am Kopf verletzt +++ Betrüger locken mit vermeintlichen Kryptowährungen +++ Alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

1. Streit um Parkgebühr - Mann am Kopf verletzt, Eltville am Rhein, Kiliansring, Montag, 19.10.2026, gegen 15:00 Uhr (mf)Bei einem Streit um eine Parkgebühr soll am Montagnachmittag in Eltville am Rhein ein 83-Jähriger am Kopf verletzt worden sein. Gegen 15:00 Uhr sei der Mann im Kiliansring mit einem 56-jährigen Mitarbeiter des Parkhauses in Streit geraten. Im Verlauf der Auseinandersetzung habe der Mitarbeiter eine Tür gegen den Kopf des 83-Jährigen gestoßen. Der 83-Jährige erlitt eine Kopfwunde und wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung dauern an. 2. Betrüger locken mit vermeintlichen Kryptowährungen, Eltville am Rhein, Dienstag, 01.09.2026 (mf)Eine 67-Jährige ist in Eltville am Rhein durch eine betrügerische Werbeanzeige im Internet zu vermeintlichen Investitionen in Kryptowährungen verleitet worden. Seit September 2025 stand die Frau mit einem angeblichen Anlageberater in Kontakt. Zuvor war sie auf eine Werbeanzeige aufmerksam geworden, in der mit einem Prominenten und angeblichen Gewinnen durch Kryptowährungen geworben wurde. Nachdem sie die dort angegebene Telefonnummer angerufen hatte, hielt ein angeblicher Anlageberater etwa ein halbes Jahr lang überwiegend über WhatsApp Kontakt zu ihr und veranlasste sie zu mehreren Überweisungen an unterschiedliche Empfänger in Höhe mehrerer Zehntausendeuro. Die Ermittlungen dauern an. Die Betrugsmaschen, mit denen potenzielle Opfer angelockt werden, sind vielfältig. Manchmal sind es Werbebanner auf Social-Media-Plattformen, wo im Namen von Fernsehsendungen oder Prominenten geworben wird. Hierbei handelt es sich jedoch um sogenannte Scamming-Seiten, die den guten Namen der Prominenten ohne deren Einverständnis nutzen, um Vertrauen bei ihrer Zielgruppe zu generieren. Es kann sich aber auch um neue Bekanntschaften im Internet handeln, die sich nach einem kurzen Chat als Anlageberater ausgeben. Die klassischen Spam-Mails mit entsprechenden Gewinnversprechen gibt es natürlich auch noch. Alle Maschen haben jedoch nur ein Ziel: Die potenziellen Opfer werden auf Internetplattformen gelockt, die sich als täuschend echte Handelsplattformen ausgeben. Dort investieren sie mittels diverser Überweisungen in vermeintliche Kryptowährungen. In der Regel werden sie dabei auch telefonisch von vermeintlichen Anlageexperten beraten, die sie immer wieder zu weiteren Investitionen drängen. Bei den "Experten" handelt es sich jedoch nicht um seriöse Anlageberater, sondern um Betrüger, die mit entsprechender Software und Überredungskunst an das Geld der Betroffenen gelangen wollen. Meist über Wochen verfolgen die Opfer auf der Plattform, wie ihre Investitionen immer mehr Gewinn abwerfen. Die Gewinne sind aber ausschließlich rein fiktiv und werden nie an die Anleger ausgezahlt. Im weiteren Verlauf werden die Opfer dazu gebracht, immer höhere Summen zu überweisen. Manchmal werden sie auch durch Fehlermeldungen aufgefordert, bestimmte Überweisungen zu wiederholen. Daher ergeht der dringende Hinweis der Polizei: Überprüfen Sie Investitionsmöglichkeiten immer auf ihre Seriosität! Hohe Gewinnmargen bei geringem Risiko sind meist zu schön, um wahr zu sein; vor allem, wenn sie durch nicht verifizierbare Quellen aus dem Internet angeboten werden. Sollten Sie darüber hinaus Fragen zu gängigen Betrugsmaschen haben, steht Ihnen die Polizeiliche Beratungsstelle unter cybercrimepraevention.ppwh@polizei.hessen.de jederzeit zur Verfügung. 3. Alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis unterwegs, Walluf, Untere Martinsthaler Straße, Montag, 19.10.2026, gegen 11:30 Uhr (mf)Bei einer Verkehrskontrolle in Walluf stellte die Polizei am Montagvormittag eine alkoholisierte Autofahrerin ohne gültige Fahrerlaubnis fest. Gegen 11:30 Uhr kontrollierten die Beamten die 56-Jährige mit ihrem Pkw in der Unteren Martinsthaler Straße. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,33 Promille. Zudem stellte sich heraus, dass die Fahrerin keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Auf der Polizeistation wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend durfte die Frau die Dienststelle wieder verlassen. Die Beamten stellten den Fahrzeugschlüssel sicher, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Gegen die 56-Jährige wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden Konrad-Adenauer-Ring 51 65187 Wiesbaden Pressestelle Telefon: (0611) 345-1043/1041/1042 E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de