BPOL NRW: Widerstand und Bedrohungen – Bundespolizei stellt Springmesser sicher
Am Freitagabend (24. Oktober) eskalierte eine polizeiliche Maßnahme im Kölner Hauptbahnhof. Ein 18-Jähriger widersetzte sich den Einsatzkräften, bedrohte und beleidigte sie mehrfach. Eine Beamtin verletzte sich während der Widerstandsmaßnahme und war anschließend nicht mehr dienstfähig.
Gegen 20:10 Uhr unterstützte die Bundespolizei die Deutsche Bahn Sicherheit bei einer Hausrechtsmaßnahme. Da der junge Mann der Aufforderung, den Hauptbahnhof zu verlassen, nicht nachkam, wollte ihn ein Bundespolizist zum Ausgang führen. Der 18-Jährige riss sich los und nahm gegenüber den Einsatzkräften eine bedrohlich wirkende Körperhaltung ein. Aufgrund seines zunehmend aggressiven Verhaltens mussten die Beamten ihn zu Boden bringen.
Dabei leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand, sodass mehrere Einsatzkräfte erforderlich waren, um ihn zu kontrollieren. Während der Maßnahme beleidigte er die Beamten wiederholt und drohte, sie abzustechen. Auch während der anschließenden Zuführung trat er in Richtung einer Beamtin.
Bei der anschließenden Durchsuchung auf der Dienststelle fanden die Einsatzkräfte ein griffbereites Springmesser in der Hosentasche des 18-Jährigen und stellten es sicher.
Gegen den bereits polizeibekannten Beschuldigten wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Bedrohung und der Beleidigung.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Köln
Pressestelle
Stephanie Reuver
Telefon: +49 (0) 221 16093-1401
Mobil: +49 (0) 173 56 21 184
E-Mail: presse.k@polizei.bund.de
Gereonstraße 43-65
50670 Köln