„Generation Z“: Polizei appelliert an Jugendliche, Eltern und Betreuungskräfte

Für den 31. Oktober kursieren in den sozialen Medien Aufrufe zu Protestaktionen in diversen Städten im Zusammenhang mit der Jugendbewegung "Generation Z". Für das Stadtgebiet Mönchengladbach sind bislang keine entsprechenden Versammlungen angemeldet. Die Polizei Mönchengladbach nimmt die Aufrufe zum Anlass, auf die Bedeutung des Versammlungsrechts, die Grenzen friedlichen Protests und die Notwendigkeit erhöhter Aufmerksamkeit hinzuweisen. In jedem Fall gilt: Demonstrieren ja - Gewalt nein. Friedliche ordnungsgemäß angemeldete Versammlungen sind ein Grundrecht und ein wichtiger Bestandteil unserer lebendigen Demokratie. Gewalt, Sachbeschädigungen und andere Straftaten sind hingegen keine zulässigen Formen des Protests und werden nicht toleriert. Die Polizei weist zudem darauf hin, dass unter anderem Vermummung, das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen sowie der unerlaubte Umgang mit Pyrotechnik insbesondere bei Versammlungen strafrechtliche Konsequenzen haben können. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn zu nicht angemeldeten Protestaktionen aufgerufen wird oder konkrete Hinweise auf geplante Ausschreitungen vorliegen. Entsprechende Hinweise sollten frühzeitig gemeldet werden. Und hier sind Eltern und Betreuungskräfte besonders gefragt, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Deshalb appelliert die Polizei an Eltern und Betreuungskräfte: Im Gespräch bleiben: Sprechen Sie mit Jugendlichen über geplante Proteste, ihre Social-Media-Aktivitäten und Diskussionen in Chatgruppen. Offen Nachfragen: Fragen Sie, woran sie teilnehmen möchten, mit wem sie unterwegs sind. Auf Warnsignale achten: Beobachten Sie, ob Jugendliche zu Gewalt angestachelt, unter Druck gesetzt oder für Straftaten instrumentalisiert werden. Sicherheit besprechen: Ermutigen Sie, Abstand von Gewalt und gefährlichen Situationen zu halten und bei Unsicherheit eine erwachsene Vertrauensperson anzusprechen. Hinweise auf mögliche Aktionen oder Gefahren können an die Polizei unter der Rufnummer 02161- 290 weitergegeben werden. In akuten Situationen ist der Polizeinotruf 110 zu wählen.(ij) Rückfragen von Journalisten bitte an: Polizei Mönchengladbach Pressestelle Isabella Jansen Telefon: 02161 29 10222 E-Mail: pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw.de