Einbrüche in der „Dunklen Jahreszeit“ verhindern – Präventionstipps zur dunklen Jahreszeit –

Osthessen. Mit der Umstellung auf Winterzeit am vergangenen Wochenende (24./25.10.) wird es in den Nachmittags- und frühen Abendstunden wieder deutlich früher dunkel. Diese Zeit nutzen erfahrungsgemäß auch Einbrecher. Während viele Menschen noch bei der Arbeit oder unterwegs sind, lässt sich anhand unbeleuchteter Wohnungen und Häuser häufig erkennen, dass niemand zu Hause ist. Die dunkle Jahreszeit bietet damit günstige Gelegenheiten für sogenannte Tageswohnungseinbrüche. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken führt das Polizeipräsidium Osthessen, wie in den vergangenen Jahren, Kontroll- und Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität durch. Die Zahlen im Deliktsfeld Wohnungseinbruchsdiebstahl sind seit mehreren Jahren auf einem niedrigen Niveau und konnten in den letzten zehn Jahren nahezu halbiert werden. Im Jahr 2025 wurden 231 vollendente und 92 versuchte Einbruchstaten erfasst, was einen marginalen Anstieg der Gesamtfallzahlen des Vorjahres entspricht. Die Aufklärungsquote lag dabei bei 26 Prozent. Die beständig niedrigen Fallzahlen, gepaart mit der hohen Aufklärungsquote, dürften unter anderem auf einen anhaltend hohen Kontrolldruck, intensive Präventionsmaßnahmen und verbesserte Sicherheitstechnik im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahl zurückzuführen sein. Mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger möchte die osthessische Polizei auch weiterhin die Einbruchszahlen so gering wie möglich halten. Denn Einbrüche bringen meist nicht nur einen finanziellen Schaden mit sich, sondern gehen auch mit dem Eindringen in die Privatsphäre einher und sorgen mitunter für den Verlust des Sicherheitsgefühls und zu langfristiger Verunsicherung in den eigenen vier Wänden. Die Polizei ruft daher dazu auf, das eigene Zuhause möglichst gut zu schützen. Ein effektiver und realer Einbruchschutz für Ihr Zuhause ist unabdingbar, denn fast die Hälfte aller Einbruchsversuche schlägt fehl, wenn Täter länger als drei bis fünf Minuten aufgehalten werden. Wer Fenster und Türen stets verschließt, technische oder mechanische Sicherungseinrichtungen nutzt der erschwert Langfingern das Vorgehen erheblich. Ergänzend empfiehlt die Polizei, auf eine wachsame Nachbarschaft zu setzten, denn gemeinsames Hinsehen und Handeln kann das Risiko von Einbrüchen deutlich senken. Kostenlose Beratung für Jedermann Die Expertinnen und Experten der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Osthessen informieren interessierte Bürgerinnen und Bürger kostenlos über sinnvolle Schutzmaßnahmen. Beispielsweise finden am Dienstag 17.November 2026; 9 - 13 Uhr, Stadtwache Fulda Donnerstag 3. Dezember 2026; 9 - 13 Uhr, Stadtwache Fuldakostenlose Beratungen statt. Beratungen sind telefonisch oder auch in einem persönlichen Gespräch möglich. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden sich auf der Internetseite https://www.polizei.hessen.de/service/ansprechpersonen/kriminalpolizeiliche-beratungsstellen-osthessen des Polizeipräsidiums Osthessen. Übrigens: Die Einbruchsschutzberater kommen für eine individuelle Schwachstellenanalyse auch gerne zu einem vereinbarten Zeitpunkt direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern nach Hause - und das kostenfrei. Die Ansprechpartner der kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in der Übersicht: Kriminalhauptkommissar Marco Hohmann, Tel. 0661/105-2041 (Landkreis Fulda), Kriminalhauptkommissar Maik Dorsch, Tel. 06621/932-112 (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) und Kriminalhauptkommissarin Lorena Decher, Tel. 06641/971-111 (Landkreis Vogelsberg) Darüber hinaus informiert die osthessische Polizei regelmäßig auf SocialMedia über bevorstehende Veranstaltungen und gibt dort sowie auf der Internetseite nützliche Präventionstipps. (Nicole Will) Kontakt: Polizeipräsidium Osthessen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Severingstraße 1-7, 36041 Fulda Telefon: 0661 / 105-1099 E-Mail: poea.ppoh@polizei.hessen.de (nur Mo. bis. Fr. - tagsüber) Zentrale Erreichbarkeit: Telefon: 0661 / 105-0 X: