Falsche Handwerker scheitern an aufmerksamer Seniorin

Die Polizei ist derzeit auf der Suche nach zwei unbekannten Männern, die am Dienstag, 27. Oktober, versucht haben, eine Seniorin in Grevenbroich zu betrügen. Nach bisherigem Kenntnisstand erschien einer der Verdächtigen kurz nach 8 Uhr an der Wohnung der Seniorin an der Erlenstraße. Er behauptete, Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein und aufgrund eines Wasserrohrbruchs in die Wohnung zu müssen, zu der er sich dann ungefragt Einlass verschaffte. Der Mann wies die Seniorin an, im Badezimmer zu warten und schloss die Tür. Dies kam der Grevenbroicherin seltsam vor, worauf sie nachsah. Inzwischen hatte ein zweiter Mann die Wohnung betreten, lief allerdings zur Tür, als er die Seniorin sah. Die Dame verfolgte den Verdächtigen durch das Treppenhaus und bis auf die Straße, wobei sie laut rief, um Nachbarn auf das Geschehen aufmerksam zu machen. Der flüchtige Verdächtige stieg in einen Pkw, der sich daraufhin entfernte. Beute haben sie offenbar nicht gemacht. Eine durch die sofort allarmierte Polizei eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief negativ. Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02131 3000 oder per Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen. Die Gesuchten werden wie folgt beschrieben: Einer der Männer soll von mitteleuropäischem Erscheinungsbild gewesen sein, etwa 20 bis 25 Jahre alt und 180 bis 185 Zentimeter groß. Der andere Mann war augenscheinlich nordafrikanischer oder südeuropäischer Herkunft, mit einem dunklen Hautton und etwa 175 Zentimeter groß. Bei dem Fluchtfahrzeug handelt es sich um einen grauen Toyota Yaris mit Neusser Kennzeichen. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang dringend zur Vorsicht, wenn Handwerker unangekündigt vor der Tür stehen. Die Grevenbroicherin hat sich richtig verhalten und sich nicht ablenken lassen. Legen auch Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag. Sollten Sie Zweifel an der Legitimität eines Auftrags haben, kann es hilfreich sein, sich per Rückruf beim angeblichen Unternehmen (Telefonnummer selbst heraussuchen!) Sicherheit zu verschaffen. Außerdem können Nachbarn oder Freunde hinzugezogen werden, wenn Sie sich unsicher oder unter Druck gesetzt fühlen. (-14015) Rückfragen von Pressevertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss Pressestelle Jülicher Landstraße 178 41464 Neuss Telefon: 02131 300-14000 Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de Web: