Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen gegen den organisierten Betäubungsmittelhandel – Polizei durchsucht 14 Objekte in Wilhelmshaven und Friesland
. Im Rahmen eines seit Anfang 2026 unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Osnabrück geführten Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge hat die Polizei am 28.10.2026 umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in Varel, Schortens und Wilhelmshaven durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 14 Objekte durchsucht und zahlreiche Beweismittel sichergestellt.
Das beim Polizeikommissariat Varel geführte Ermittlungsverfahren richtet sich gegen insgesamt zehn Beschuldigte. Im Verlauf der vergangenen Monate konnten durch intensive und teilweise verdeckt geführte Ermittlungsmaßnahmen Erkenntnisse gewonnen werden, die den Tatverdacht gegen die betroffenen Personen erhärteten. Einzelne Beschuldigte werden nach bisherigen Erkenntnissen dem Rockermilieu beziehungsweise familiär verbundenen kriminellen Strukturen zugeordnet.
Am frühen Morgen des 28.10.2026 wurden die Ermittlungen mit umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen fortgesetzt.
Unter Beteiligung zahlreicher Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland sowie mit Unterstützung der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen und der Polizeidirektion Oldenburg wurden insgesamt elf Objekte in Varel, ein Objekt in Schortens und zwei Objekte in Wilhelmshaven durchsucht.
Bei den Durchsuchungsobjekten handelte es sich sowohl um Privatwohnungen als auch um gewerblich genutzte Räumlichkeiten, darunter ein Kiosk, eine Shishabar sowie ein Betrieb zur Fahrzeugaufbereitung.
Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen konnten zahlreiche Gegenstände aufgefunden und sichergestellt werden, die für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sind.
Hierzu zählen insbesondere:
- Cannabisprodukte im Kg-Bereich - mehrere Schreckschuss-,
Reizgas- und CO₂-Waffen sowie Anscheinswaffen und Munition -
ein verbotenes Butterflymesser - zahlreiche Mobiltelefone,
Datenträger und ein Computer - mehrere hochwertige Smartwatches -
unverzollte E-Zigaretten - Bargeld im unteren vierstelligen
EurobereichIm Verlauf des Einsatzes wurden zwei Beschuldigte vorläufig festgenommen. Beide Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Darüber hinaus wurden fünf Beschuldigte erkennungsdienstlich behandelt.
Die sichergestellten Gegenstände, insbesondere die elektronischen Datenträger und Mobiltelefone, werden nun ausgewertet.
Polizeiführer Franz Polifke bewertet die Maßnahmen als wichtigen Ermittlungserfolg
"Die heutigen Maßnahmen sind das Ergebnis einer intensiven und über mehrere Monate geführten Ermittlungsarbeit. Mit den umfangreichen Durchsuchungen und Sicherstellungen ist uns ein wichtiger Schritt bei den von uns geführten Ermittlungen gelungen" erklärt Polizeiführer Franz Polifke.
Abschließend richtet Polifke seinen Dank an die beteiligten Einsatzkräfte:
"Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die in den vergangenen Monaten mit großem Engagement und hoher Professionalität an diesem Verfahren gearbeitet haben. Gleiches gilt für die zahlreichen Einsatzkräfte, die heute an den Durchsuchungen beteiligt waren. Insbesondere die Unterstützung durch die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen und die Polizeidirektion Oldenburg hat wesentlich zum erfolgreichen Verlauf der Maßnahmen beigetragen. Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gute und verlässliche Zusammenarbeit innerhalb der Polizei ist."
Weitere Ermittlungen dauern an
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