Landesintegrationsbeauftragte Jana Michael stellt Tätigkeitsbericht vor
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20261029_TätigkeitsberichtLandesintegrationsbeauftragte.pdfPDF - 418 kB
Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, Jana Michael, hat am Donnerstag (29. Oktober 2026) im Willebrandsaal des Innenministeriums ihren Tätigkeitsbericht für die Jahre 2022 bis 2026 vorgestellt.
Jana Michael, Landesintegrationsbeauftragte: "Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie herausfordernd und vielschichtig der Umgang mit dem Themenfeld Integration ist. Integration in Mecklenburg-Vorpommern gelingt dort, wo Menschen vor Ort miteinander ins Gespräch kommen und Haupt- wie Ehrenamtliche verlässlich zusammenarbeiten. Ich danke allen, die sich Tag für Tag für ein weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern engagieren. Um Integration nachhaltig und erfolgreich zu gestalten, ist es unerlässlich, das Bewusstsein für Rassismus, Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft weiter zu schärfen."
Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin im Ministerium für Inneres und Bau MV: "Der Tätigkeitsbericht dokumentiert eindrucksvoll, wie wichtig, umfangreich, herausfordernd und vielfältig die Arbeit der Integrationsbeauftragten ist. Der Bericht zeigt deutlich, dass Integration immer mehrere Sichtweisen hat. Dafür ist notwendig, dass alle Seiten sich kennenlernen, einander verstehen, sich gegenseitig Respekt entgegenbringen und gemeinsam für die Werte unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung einstehen. Die Arbeit der Integrationsbeauftragten beschränkt sich dabei nicht auf die Betreuung von Einzelfällen. Die Ergebnisse der zurückliegenden fünf Jahre sind Ausdruck einer kontinuierlichen, nachhaltigen und strategischen Arbeit, die auf langfristige Strukturen angelegt ist."
Der Bericht behandelt folgende Schwerpunkte:
- den Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus
- die Integration in den Arbeitsmarkt
- die interkulturelle Öffnung von Verwaltungen und Organisationen
- die Integration von Kindern und Jugendlichen, insbesondere in
Kita und Schule
- Gesundheit und psychosoziale Beratung
- die Stärkung des Ehrenamtes in der IntegrationsarbeitDer Tätigkeitsbericht 2022 bis 2026 ist im Anhang zu finden.
Hintergrund
Die oder der Integrationsbeauftragte ist Ansprechperson für die Menschen mit Einwanderungsgeschichte im Land. Nach dem Integrations- und Teilhabegesetz bringt sie die Bedarfe und Anliegen von Menschen mit Migrationsbiografie in politische Entscheidungsprozesse ein, berät Landesregierung und Verwaltung und knüpft Kontakte zu Verbänden und Organisationen.
Rückfragen bitte an:
Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de