Stadt Delmenhorst: Polizei führt verstärkte Kontrollen wegen Böllern und Schreckschusswaffen in Delmenhorst durch
Im Zeitraum vom 31. Oktober bis zum 1. November 2026 hat die Polizei im Stadtgebiet verstärkt Kontrollen im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Böllern und dem Gebrauch von Schreckschusswaffen durchgeführt.
Insgesamt fanden 18 Kontrollen mit entsprechendem Bezug statt. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt und Straf- sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Am Samstag, 31. Oktober 2026, gegen 19:05 Uhr trafen Polizeibeamte in der Bremer Straße einen 16-jährigen Jugendlichen und ein zwölfjähriges Kind an, die Böller zündeten. Als die beiden die Einsatzkräfte bemerkten, versuchten sie, mit einem Pedelec vor einer Kontrolle zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung konnten beide gestellt und anschließend ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden. Gegen die Beteiligten wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Am selben Abend gegen 21:25 Uhr nahmen Polizeibeamte im Bereich der Straße An den Graften mutmaßliche Schussabgaben aus einer Schreckschusswaffe sowie das Zünden von Feuerwerk wahr. Als mehrere Personen die Einsatzkräfte bemerkten, flüchteten sie. Im Rahmen der anschließenden Verfolgung konnten die Beamten einen Tatverdächtigen stellen. Bei dem 15-jährigen Jugendlichen fanden sie bei einer Durchsuchung eine griffbereit unter der Hose mitgeführte Machete mit einer Klingenlänge von etwa 43 Zentimetern. Zudem führte er eine Schreckschusspistole in seinem Rucksack mit sich. Beide Gegenstände wurden sichergestellt. Gegen den Jugendlichen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Am Sonntag, 1. November 2026, gegen 19:55 Uhr stellten Polizeibeamte fest, dass ein 16-jähriger Jugendlicher in einem öffentlichen Park an der Elbinger Straße verbotenes Feuerwerk besaß und abbrennen ließ. Bei ihm stellten die Beamten fünf weitere verbotene Sprengkörper der Kategorie F4 sicher. Im Anschluss wurde das Zimmer des Jugendlichen durchsucht. Weitere verbotswidrige Gegenstände wurden dabei nicht aufgefunden. Der Jugendliche wurde seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Zudem wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Polizei nimmt die vermehrten Knallgeräusche und die damit verbundenen möglichen Gefahren ernst. Die verstärkten Kontrollen werden im Rahmen der polizeilichen Möglichkeiten fortgeführt, um Verstöße festzustellen und konsequent zu verfolgen.
Bürgerinnen und Bürger, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Böllern, verbotenem Feuerwerk oder dem Gebrauch von Schreckschusswaffen machen, werden gebeten, diese der Polizei unmittelbar telefonisch mitzuteilen. Bei akuten Gefahrensituationen ist die Polizei über den Notruf 110 erreichbar.
Die Polizei weist darauf hin, dass der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern und Waffen erhebliche Gefahren für die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Personen birgt. Verstöße gegen die geltenden gesetzlichen Bestimmungen können straf- und/oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Rückfragen bitte an:
Philipp Mimjähner
Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Pressestelle
Telefon: 04221-1559104
E-Mail: pressestelle@pi-del.polizei.niedersachsen.de
Social Media: