Mann soll Frau mit Hund bedroht haben – Verdacht der räuberischen Erpressung
Die Polizei ermittelt nach einem Vorfall in Meschede wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung. Ein 45-jähriger Mann soll eine Frau in seiner Wohnung bedroht haben, um zuvor gezahltes Geld zurückzuerhalten.
Nach bisherigen Erkenntnissen suchte die 23-jährige Frau am Sonntag, den 01.11.2026 gegen 21:45 Uhr den Mann an seiner Wohnanschrift in einem Mescheder Ortsteil auf. Die beiden hatten sich zuvor zur Erbringung einer sexuellen Dienstleistung verabredet. Der Mann übergab ihr dafür einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag.
Nach Angaben der Frau kam es anschließend zu einer Auseinandersetzung über die zuvor vereinbarten Bedingungen. Sie habe angeboten, das Geld abzüglich der Anfahrtskosten zurückzugeben. Daraufhin habe der Mann gedroht, seinen Hund auf sie zu hetzen, sollte sie ihm nicht den gesamten Betrag aushändigen. Der Hund habe sich hinter einer geschlossenen Tür befunden und gebellt. Aus Angst habe sie die gesamte Summe zurückgegeben, das Haus verlassen und die Polizei verständigt.
Der Mann schilderte den Ablauf abweichend. Bei der anschließenden Sicherstellung des Geldes als Beweismittel leistete er nach bisherigen Erkenntnissen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Gegen ihn wird deshalb auch wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
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