BPOL NRW: Vermeintliche Waffe löst Bundespolizei-Einsatz aus

Am gestrigen Abend (2. November) soll sich ein Mann am Dortmunder Hauptbahnhof mit einer Schusswaffe aufgehalten haben. Bundespolizisten entwaffneten ihn und stellten den Gegenstand sicher. Gegen 18:45 Uhr suchte ein Zugbegleiter die Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Dortmund auf. Dieser gab an, dass sich auf dem Bahnsteig zu Gleis 8 ein Mann befinde, welcher augenscheinlich eine Schusswaffe in der Wand halte. Mehrere Beamten begaben sich unverzüglich zum Einsatzort und forderten den 45-Jährigen wiederholt auf, diese abzulegen. Den Anweisungen kam er jedoch nicht nach. Daraufhin zogen die Uniformierten die Dienstwaffe und drohten diese sowie zwei Taser an. Der afghanische Staatsbürger hielt die vermeintliche Waffe hinter dem Rücken. Diese trat einer der Polizisten, welcher sich von hinten annäherte, ihm aus der Hand. Anschließend legte sich der Mann auf den Boden, wurde gefesselt und durchsucht. Es wurden keine weiteren gefährlichen Gegenstände aufgefunden. Erst bei genauerer Betrachtung stellten die Beamten fest, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte. Diese wurde präventiv sichergestellt. Anschließend brachten sie den Mann aus dem Landkreis Kassel zur Bundespolizeiwache. Hier stellten sie die Identität anhand seines Reiseausweises fest. Warum der Mann die Spielzeugwaffe mit sich führte, verriet er den Einsatzkräften nicht. Diese warnten ihn eindringlich vor den mit sich bringenden Gefahren und den daraus resultierenden Einsatz der Polizei. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Anne Rohde Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011 Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.