Niederbayern: Präparierte Halloween-Süßigkeiten – 2. Nachtragsmeldung
DEGGENDORF. PASSAU. STRAUBING. Am Dienstag, 03.11.2026, wurden drei weitere Fälle im Zusammenhang mit präparierten Halloween-Süßigkeiten bei den Polizeiinspektionen in Passau, Deggendorf und Straubing angezeigt. In allen Fällen wurden Nadeln in Süßigkeiten festgestellt. Verletzt wurde niemand.
Im Gemeindebereich Hengersberg informierten Eltern die Polizei, nachdem ihre Kinder, ein zehnjähriges Mädchen und ein neunjähriger Junge, beim Zerbrechen eines am Halloweenabend gesammelten Schokoriegels eine Stecknadel entdeckt hatten. Diese wurde noch vor dem Verzehr festgestellt.
In Passau erstattete eine Mutter Anzeige, nachdem sie in einem Schokoriegel, den ihre neunjährige Tochter am Halloweenabend erhalten hatte, eine Nadel entdeckt hatte. Bei näherer Betrachtung wurden zudem Einstichstellen in der Verpackung festgestellt.
Der Polizeiinspektion Straubing wurde heute Nachmittag mitgeteilt, dass Kinder in Fruchtbonbons, welche diese beim Halloween-Sammeln am 31.10.2026 im Bereich Parkstetten erhielten, abgebrochene Nähnadeln fanden.
Die jeweils zuständigen Polizeiinspektionen haben Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.
Die Polizei bittet um besondere Vorsicht:
Eltern werden gebeten, die an Halloween gesammelten Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig zu überprüfen. Dabei sollte insbesondere auf beschädigte Verpackungen, ungewöhnliche Einstichstellen oder sonstige Auffälligkeiten geachtet werden. Süßigkeiten, bei denen Zweifel bestehen, sollten keinesfalls verzehrt werden.
Sollten spitze oder andere gefährliche Gegenstände in Süßigkeiten entdeckt werden, wird darum gebeten, umgehend die Polizei zu verständigen.
Auch Kinder sollten für die Gefahren sensibilisiert werden und Süßigkeiten nicht ungeprüft verzehren.
Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, PKin Gibis, Tel.: 09421/ 868-1015
Veröffentlicht: 03.11.2026, 15:10 Uhr