Essen: Falsche Polizeibeamte erbeuten Geld und Schmuck – Zeugenaufruf und Präventionshinweise

45134 E.-Stadtwald: Dreiste Betrüger haben am Dienstag (3. November) Schmuck und Bargeld von einer Seniorin erbeutet. Einer der Täter suchte die Frau in ihrem Haus an der Ahornstraße auf. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und warnt. Gegen 9 Uhr am Dienstagmorgen erhielt die 88-Jährige einen Anruf von einer unbekannten Telefonnummer. Der Anrufer gab sich als Polizist aus und erzählte der Seniorin, dass in der Nachbarschaft eingebrochen worden sei. Ihr Haus in der Ahornstraße sei vermutlich als nächstes dran. Der Anrufer forderte die Seniorin auf, ihr gesamtes Geld und Wertsachen an die Polizei zu übergeben, damit dies sicher sei. Die 88-Jährige fuhr daraufhin zu ihrer Bank und leerte ihr Schließfach. Gegen 12 Uhr klingelte ein unbekannter Mann bei ihr und gab an, das Geld und die Wertsachen abholen zu wollen. Die Seniorin ließ den Mann ins Haus. Bargeld und Schmuck in insgesamt sechsstelligem Wert hatte sie bereits auf einem Tisch zurechtgelegt. Als sie kurz in einem anderen Raum war, nahm der Verdächtige die Wertgegenstände sowie das Geld und floh. Der Unbekannte ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, zirka 1,75 Meter groß und von schmaler Statur. Er war schwarz gekleidet, trug eine schwarze Cap, Handschuhe und hat dunkle Haare und braune Augen. Er soll "südländisch" ausgesehen und akzentfrei Deutsch gesprochen haben. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf den Verdächtigen geben können. Diese werden gebeten, sich unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden. Außerdem warnt die Polizei vor diesen und ähnlichen Betrugsmaschen: Immer wieder versuchen Kriminelle vor allem Senioren um ihr Erspartes zu bringen, indem sie sich als Polizeibeamte ausgeben. Am Telefon oder sogar an der Haustür erzählen sie von Einbrüchen in der Nachbarschaft oder davon, dass ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei. Die erfundenen Geschichten variieren immer wieder, aber meist geht es darum, die Betrogenen dazu zu bringen, den Tätern ihr Erspartes auszuhändigen. Deshalb warnt die Polizei: Seien sie misstrauisch bei Anrufen von unbekannten Nummern oder Ihnen fremden Personen an der Haustür! Die Polizei nimmt keine Wertsachen oder Geld in Verwahrung. Wenn Sie glauben, dass Sie betrogen wurden, melden Sie sich bei der Polizei! /bw Rückfragen bitte an: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr Pressestelle Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230) Fax: 0201-829 1069 E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de