Polizei Gütersloh erhöht Präsenz im Gütersloher Stadtgebiet – Landrätin Ina Laukötter ordnet „Strategische Fahndung“ an
Gütersloh (FK/MK) - Am Mittwochmorgen (04.11., 03.00 Uhr) kam es erneut zu Schussabgaben auf eine Gütersloher Bar. Zudem sind zwei weitere Betriebe im Gütersloher Innenstadtbereich in den vergangenen zwei Wochen auf vergleichbare Weise durch Schussabgaben beschädigt worden. In dem jüngsten Fall befanden sich zum Tatzeitpunkt zwei Personen in der Bar. Sie blieben unverletzt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen wurden durch eine Ermittlungskommission der Polizei Bielefeld eingeleitet. Diese beschäftigt sich mit sämtlichen Fällen aus Bielefeld, Herford und Gütersloh, bei denen ebenfalls Schüsse auf Gebäude von Geschäftsleuten abgegeben wurden.
Hinweise und Angaben zu den Taten nimmt die Polizei Bielefeld unter der Telefonnummer 0521 545-0 entgegen. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6384127
Nachdem die Polizei Gütersloh die Präsenz in der Innenstadt bereits intensiviert hat, werden die Maßnahmen, insbesondere in den Abend- und Nachtzeiten, mit nochmal mehr Kräften verstärkt. Zudem ordnete Landrätin Ina Laukötter die sogenannte "Strategische Fahndung" für den Zeitraum von zunächst 28 Tagen für das Gütersloher Innenstadtgebiet an. Gemäß §12a Polizeigesetz des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Polizei durch die Anordnung dazu berechtigt, Anhalte- und Sichtkontrollen auch ohne konkrete Verdachtsmomente durchzuführen. Unter besonderer Berücksichtigung des Verfassungsgrundsatzes der Verhältnismäßigkeit können Personen angehalten, nach ihrer Identität befragt und auch mitgeführte Gegenstände sowie Fahrzeuge in Augenschein genommen werden.
"Auch wenn bislang niemand verletzt wurde, können wir nicht hinnehmen, dass durch die Schussabgaben Menschen gefährdet werden und in Sorge leben. Die Verstärkung der polizeilichen Präsenz und die Anordnung der strategischen Fahndung ist jetzt wichtig. Die Polizei Gütersloh setzt alles daran, diese Taten zu verhindern und zu deren Aufklärung beizutragen. Sprechen Sie die Beamtinnen und Beamten an oder wählen Sie die 110, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen.", sagt Landrätin Ina Laukötter.
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