Nadel in Halloween-Süßigkeit aufgefunden – Polizei bittet um Hinweise und gibt Präventionstipps
Nachdem ein elfjähriges Mädchen aus Münster am Donnerstagnachmittag (05.11., 16:15 Uhr) einen spitzen metallischen Gegenstand (Nadel) in einer Halloween-Süßigkeit (Kaubonbon-Stange) entdeckt hatte, hat die Mutter des Kindes Anzeige bei der Polizei wegen des Verdachts einer versuchten gefährlichen Körperverletzung erstattet.
An Halloween hatte die Familie Süßigkeiten in einem Wohngebiet im Bereich Loddenheide, zwischen dem Torminweg und den Straßen "Am Lütkebach"/Rikeweg gesammelt. Als die Elfjährige am Donnerstag eine dieser Süßigkeiten essen wollte, fielen ihr ein ungewöhnliches Aussehen der Verpackung und die Nadel auf.
Die Polizei stellte die manipulierte sowie alle weiteren gesammelten Halloween-Süßigkeiten sicher. Das Kind blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei Münster bittet mögliche Zeugen unter der Rufnummer (0251) 275-0 um Hinweise und gibt Tipps, wie Sie sich schützen können:
Süßigkeiten gemeinsam kontrollieren
- Eltern sollten gesammelte Süßigkeiten vor dem Verzehr gemeinsam
mit ihren Kindern ansehen.
- Auf beschädigte Verpackungen, Einstichstellen oder auffällige
Verformungen achten!
- Auch unauffällige Verpackungen bieten keine absolute Sicherheit.
Einzelne Manipulationen können äußerlich schwer erkennbar sein.
- Verdächtige Süßigkeiten keinesfalls probieren!Kinder altersgerecht sensibilisieren
- Kinder sollten wissen, dass sie ungewöhnliche oder beschädigte
Süßigkeiten nicht essen, sondern ihren Eltern zeigen sollen -
ohne ihnen unnötig Angst zu machen.Bei Verletzungen sofort handeln
- Bei Verschlucken eines spitzen Gegenstands umgehend medizinische
Hilfe in Anspruch nehmen, auch wenn zunächst keine Beschwerden
auftreten.
- Bei Atemnot oder akuter Gefahr 112 wählen.Verdächtige Funde sichern und der Polizei melden
- Verdächtige Süßigkeiten einschließlich der Verpackung
aufbewahren, möglichst wenig verändern und der Polizei melden.
- Fremdkörper nicht eigenständig herausziehen.Keine ungeprüften Warnmeldungen verbreiten
- Hinweise sollten an die Polizei gegeben werden.
- Unbestätigte Meldungen über soziale Medien und Messenger können
unnötige Verunsicherung auslösen.Unser Appell: Aufmerksamkeit schützt - Verunsicherung hilft niemandem!
Kontakt für Medienvertreter:
Polizei Münster
IL
Telefon: 0251 275-1010
E-Mail: pressestelle.muenster@polizei.nrw.de