(UL) Laichingen – Auffahrunfall mit Folgen / Trotz einer Verletzung setzte sich ein 63-Jähriger am Donnerstag ans Steuer seines Wagens. Ein Zusammenstoß mit einem anderen Auto war die Folge.

Der Senior war kurz nach 11.45 Uhr mit seinem Skoda in der Maierstraße unterwegs. Vor ihm fuhr eine 71-Jähriger mit ihrem VW. Dem fuhr der 63-Jährige hinten auf. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der Senior am linken Fuß eine schwere Verletzung hatte. Gegenüber der Unfallbeteiligten soll der 63-Jährige wohl auch spontan angegeben haben, dass er mit dem verletzten Fuß kaum die Kupplung bedienen könnte. Wohl wissend dieses Zustandes setzte er sich ans Steuer seines schaltgetriebenen Fahrzeugs und fuhr los. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den Fahrer wegen des Verdachts einer Straßenverkehrsgefährdung. Zudem war sein Fahrzeug nicht mehr versichert, der TÜV bereits seit mehreren Jahren abgelaufen. Der Senior sieht nun mehreren Anzeigen entgegen. Sein Führerschein durfte er nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft behalten. Beide Autos waren noch fahrbereit. Die Ermittler schätzen den Gesamtschaden auf rund 1.000 Euro. Hinweis der Polizei: Wer im Straßenverkehr ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge körperlicher Mängel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird bestraft, sagt das Strafgesetzbuch. Wer sich also nicht wohl fühlt, sollte sich auf keinen Fall selbst ans Steuer setzen. Lassen Sie sich fahren, rufen Sie ein Taxi oder im Ernstfall gleich den Krankenwagen. Damit alle sicher ankommen und niemand ins Gefängnis oder eine Strafe bezahlen muss. ++++2165310 Rückfragen bitte an: Bernd Kurz Polizeipräsidium Ulm Tel.: 0731 188 1111 E-Mail: ulm.pressestelle@polizei.bwl.de WhatsApp: