Polizei bilanziert ruhigen Kirmesfreitag
Die Polizei blickt auf einen ruhigen dritten Tag der Allerheiligenkirmes in Soest zurück. Am Freitag (6. November) kam es lediglich zu wenigen veranstaltungstypischen Delikten.
Das Kirmesgelände war insbesondere in den Abendstunden sehr stark besucht. Allerdings leerte sich die Innenstadt, vermutlich auch aufgrund der niedrigen Temperaturen, ab etwa 23 Uhr merklich. Insgesamt verzeichnete die Polizei sechs Körperverletzungsdelikte und ein Diebstahlsdelikt. Elf Kirmesbesucher erhielten Platzverweise, zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen.
Kurz nach Mitternacht meldete ein 39-jähriger Mann aus Soest, dass es im RK-Autowelt-Partyzelt am Großen Teich zu einem Streit gekommen sei. Grund waren nach seinen Angaben die Rückgabe von Pfand sowie der Verlust seines Handys. Im weiteren Verlauf habe sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt, bei der ein unbekannter Mann ihm ins Gesicht geschlagen habe. Der augenscheinlich erheblich alkoholisierte 39-Jährige zeigte sich den Beamten gegenüber verbal aggressiv. Um eine erneute Auseinandersetzung zu vermeiden, erteilte die Polizei dem Soester einen Platzverweis. Da er diesem nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zum angezeigten Körperverletzungsdelikt dauern an.
Gegen 1:45 Uhr kam es im Bereich des Fahrgeschäftes "Super Hupferl" zu einer gefährlichen Körperverletzung. Laut Zeugenaussagen hatte dort ein Mann unvermittelt Pfefferspray versprüht. Insgesamt zwölf Personen erlitten dadurch Atembeschwerden, die durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt wurden. Ein Security-Mitarbeiter fand im Umfeld des Tatorts ein Pfefferspray, das die Polizei sicherstellte. Hinweise auf einen Tatverdächtigen liegen vor. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Gegen 2:20 Uhr gerieten im Bereich der Marktstraße zwei Personengruppen in Streit. In dessen Verlauf schlug ein 23-Jähriger aus Welver einem 28-jährigen Soester ins Gesicht. Während der Anzeigenaufnahme beleidigte der 23-Jährige die Polizeibeamten. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
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