BPOLI BHL: Urkundefälschung, Drogen und verbotene Feuerwerkskörper

14.12.2016 – 13:12

Pirna, Altenberg, Schöna (ots) - Urkundenfälschung aufgeflogen: Bei der Kontrolle eines tunesischen Staatsangehörigen auf der Bundesautobahn 17, stellten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am Montag (12. Dezember 2016) einen gefälschten italienischen Ausweis fest. Der 38-Jährige wurde unter seinen richtigen Personalien wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Asylgesetz gesucht. Gegen die Person wurde jetzt ein weiteres Verfahren, wegen Verdacht der Urkundenfälschung, eingeleitet.

Drogen sichergestellt: Am Dienstag (13. Dezember 2016) kontrollierten die Beamten am Bahnhof Pirna einen 18-Jährigen und einen 20-Jährigen am Bahnhof Altenberg. Bei der Kontrolle, der beiden Deutschen Staatsangehörigen, fanden die Beamten eine betäubungsmittelähnliche Substanz auf, bei der es sich vermutlich um Crystal handelte. Bei dem 18-Jährigen fanden die Beamten zudem ein Springmesser, weshalb er sich nicht nur wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten muss, sondern auch wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Feuerwerkskörper sichergestellt: Am gestrigen Tag (13. Dezember 2016) stellten die Beamten der Bundespolizei insgesamt 400 Feuerwerkskörper und 24 Kugelbomben sicher. Bei den festgestellten Personen, welche im Bereich Altenberg und Schöna kontrolliert wurden, handelte es sich um deutsche Staatsangehörige im Alter von 18 bis 23 Jahren. Alle fünf Personen müssen sich jetzt wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz verantworten.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang wiederholt vor dem Kauf von nicht zugelassener Pyrotechnik. Die Herkunft und Zusammensetzung dieser pyrotechnischen Erzeugnisse ist in der Regel nicht klar, weshalb deren Verwendung mit extremen Risiken verbunden ist. Die Verwendung dieser pyrotechnischen Erzeugnisse hat in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen bis hin zu lebensgefährlichen Verletzungen geführt. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber die Einfuhr und das Verbringen von nicht zugelassener Pyrotechnik nach Deutschland unter Strafe gestellt.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Martin Ebermann
Telefon: 03 50 23 - 676 506
E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de
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