Pirna (ots) - Bereits am Dienstagabend (31. Januar 2017) kontrollierten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel, auf der Bundesautobahn 17, die drei Insassen eines Kleintransporters in Fahrtrichtung Dresden.
Bei der anschließenden Kontrolle des Transporters fanden die Beamten mehrere Kartons, in denen sich eine größere Anzahl vermutlich gefälschter Markenbekleidung und Markenschuhe befanden.
Weiterhin stellten die Einsatzkräfte 140 Schlagringe, 15 Teleskopschlagstöcke, 17 Einhandmesser, 10 Macheten, 10 Beile, 15 Survival-Messer mit gebogener Klinge, 23 Aluminiumbaseballschläger, 20 Elektroimpulsgeräte (ohne Prüfzeichen) und 20 Taschenlampen mit versteckter Elektroimpulsfunktion sicher.
Gegen die drei Personen, einen deutschen (22) und zwei griechische Staatsangehörige (28, 35), wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf banden- und gewerbsmäßigen Verstoß gegen das Waffen- und Markengesetz eingeleitet.
Im Zuge der Ermittlungen wurden bei den drei Beschuldigten Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt und durch die Beamten der Bundespolizei weiteres Beweismaterial sichergestellt.
Da sich der 35-Jährige derzeitig nur unter Bewährungsauflagen auf freien Fuß befand, wurde der gegen ihn bestehende Untersuchungshaftbefehl (wegen schweren Raubes) wieder in Kraft gesetzt. Nach Vorführung beim zuständigen Haftrichter wurde der 35-Jährige an die Justizvollzugsanstalt Dresden überstellt.
Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
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